Taktische Umstellung mit Erfolg

BVB-Erfolgsrezept: Alles wirbelt um Philipp

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Nutze gegen Leverkusen seine Chance im Sturmzentrum: BVB-Angreifer Maximilian Philipp.

Batshuayi steht, lauert, knipst. Doch nach seiner Verletzung agiert der BVB unberechenbarer. Einer der Hauptprofiteure ist Maximilian Philipp.

Dortmund - Auf dem Papier schien es eindeutig. Maximilian Philipp war im 4-1-4-1-System der alleinige Stürmer. Doch sein Einsatzgebiet war auf dem Platz beim 4:0-Erfolg gegen Bayer Leverkusen kaum zu greifen. In der Offensive von Borussia Dortmund beackerten lediglich die beiden Außenstürmer Jadon Sancho (links) und Christian Pulisic treu ihre Position. 

Marco Reus, Mario Götze und Philipp hingegen rannten die Leverkusener Abwehr aus immer wieder wechselnden Positionen an und trieben durch das wilde Positionsspiel ihre Gegenspieler zur Verzweiflung. Das fluide Angriffsspiel war neben der aggressiven und leidenschaftlichen Gangart ein entscheidender Schlüssel für das begeisternde Spiel. 

Anders als Batshuayi - nicht schlechter

Unfreiwillig hatte auch der verletzte Michy Batshuayi seinen Anteil an der wie entfesselt aufspielenden Borussia. Denn mit dem Stoßstürmer agierten die Borussen deutlich statischer und waren leichter auszurechnen. Die Unterschiede sind auch Philipp bewusst: „Ich bin nicht so der bullige Stürmertyp wie Michy, sondern mehr der spielerische. Ich kann mich zwar auch körperlich durchsetzen, bin aber nicht so ein Tier wie er.“ 

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Eine Premiere war der Einsatz im Angriffszentrum für „Milli“ aber nicht. „In den Trainingseinheiten habe ich das schon gesehen, habe es auch in der Nationalmannschaft gespielt. Leider nicht so erfolgreich, da habe ich kein Tor erzielt“, sagt er. 

Chance genutzt

Gegen die Werkself vom Rhein bewies er seinen Torriecher und erzielte aus kurzer Distanz das zwischenzeitliche 3:0. Da Batshuayi in dieser Saison wohl keine Partie mehr für die Borussia bestreiten wird, dürfte Philipp zumindest auch am Sonntag (ab 18 Uhr/bei uns im Live-Ticker) in der Partie beim SV Werder Bremen eine weitere Bewährungsprobe erhalten. 

„Vielleicht bekomme ich noch eine Chance“, schätzte er in seiner zurückhaltenden Art ein. Und grinste. Dann richtete der 24-Jährige den Blick wieder auf das Kollektiv. „So müssen wir jetzt weitermachen, wir haben noch drei wichtige Spiele vor uns, wollen die Champions-League-Qualifikation perfekt machen“, gab Philipp aus. Und fügte mit seiner Berliner Schnauze an: „Wir werden uns wieder den Arsch aufreißen.“

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Quelle: wa.de

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