18. Bundesliga-Spieltag

Darum sind kaum Dortmunder Ultras in Leipzig im Stadion

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Dortmunder Fans werden zum Teil fehlen in Leipzig.

Viele Ultras und Fangruppen von Borussia Dortmund boykottieren die Partie des BVB bei RB Leipzig. Das hat einen ganz bestimmten Grund.

Leipzig – Borussia Dortmund und RB Leipzig, das ist so eine Sache für sich. Der BVB versteht sich als Traditionsverein, die Sachsen hingegen sind „aus dem Boden gestampft“ worden von einem bekannten Limonadenhersteller. Das Konstrukt ärgert die schwarzgelben Anhänger. Wie drückt man seinen Unmut also aus? Mit einem Boykott.

Das tut jetzt die aktive Fanszene. Die Ultras und andere Fanclubs haben die Reise nach Leipzig zum Topspiel am Samstag (Anstoß: 18.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker) gar nicht erst angetreten. Ganz verzichten werden sie auf die Partie aber nicht.

Rudelgucken im Stadion

Das Spiel wird geschaut, gemeinsam. Wo? Stilecht im Signal-Iduna-Park. Dort stellt der Verein seinen Fans einen Raum zur Verfügung, stattet ihn mit Leinwänden und Fernsehern aus. Etwa 1000 Leute werden erwartet.

Um mangelnde Unterstützung im Auswärtsspiel muss sich der BVB aber auch nicht sorgen. „Unser Kontingent ist restlos ausgeschöpft“, heißt es von Vereinsseite. Viele Menschen im Osten sympathisieren mit Borussia Dortmund und nutzen ihre Chance. Sportdirektor Michael Zorc findet den Boykott dennoch schade. „Wir haben viele Fans im Osten. Ich hätte es aber lieber, wenn die Jungs, die uns sonst unterstützen, auch in diesem Spiel unterstützen würden“, sagt er.

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Und die Dortmunder täten gut daran, mit einer lautstarken Fanbasis in die Partie zu gehen. „Dass Leipzig eine sehr starke Mannschaft ist, darüber brauchen wir gar nicht zu sprechen“, so Coach Lucien Favre. Die Gastgeber stellen die beste Defensive der Liga gemessen an den Gegentoren, stehen auf dem vierten Platz. Spitzenreiter Dortmund hat nur sechs Punkte Vorsprung auf Verfolger FC Bayern München – ein Sieg muss her in Leipzig. Auch, wenn nicht alle Fans dabei sind.

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Quelle: wa.de

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