Bitterer Rückschlag für Dede

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DORTMUND ▪ Wenn der VfL Bochum und Borussia Dortmund in der Fußball-Bundesliga aufeinandertreffen, wird im Vorfeld immer vom kleinen Revierderby geredet. Was Jürgen Klopp allerdings nicht sonderlich bewegt. Von Peter Schwennecker

„Das einzig Besondere dieser Partie ist die kurze Anreise“, sieht der BVB-Trainer dem Anstoß am Samstag um 15.30 Uhr mit einer gewissen Gelassenheit entgegen. „Es geht um drei Punkte, und es ist klar, dass wir die gewinnen wollen.“ Zumal er seine Mannschaft derzeit beim Blick auf die Tabelle weder in der Rolle des Jägers noch des Gejagten sieht. „Höchstens als Sammler“, betont Klopp. „Wir schauen auf uns. Wenn wir alle Spiele gewinnen – was ich natürlich für sehr unwahrscheinlich halte – kann uns ohnehin keiner mehr einholen.“

Von seinen Profis erwartet er nach dem glatten 3:0-Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach den nächsten Schritt. Nicht unbedingt in der Tabelle, aber in der Entwicklung. Schließlich soll das Team beweisen, dass es auch in der Rückrunde konstant guten Fußball spielen kann. Eine Eigenschaft, die er dem Nachbarn von der B1 bescheinigt. „Der VfL Bochum hat schon seit vielen Jahren nicht mehr so konstant gespielt wie zuletzt“, sagt Klopp. „Heiko Herrlich hat in der kurzen Zeit eine klasse Arbeit geleistet.“

Deswegen ist das Dortmunder Personal gefragt, einmal mehr bis an die Grenzen zu gehen. Gegenüber der Partie gegen Gladbach wird es personell keine Veränderungen geben. Leichte muskuläre Probleme hat weiterhin Nelson Valdez, dessen Einsatz fraglich ist. Einen bitteren Rückschlag gibt es bei Leonardo Dede. Der Brasilianer zog sich im Training einen Muskelfaserriss zu und muss zehn Tage pausieren. „Schade für Dede“, meint Jürgen Klopp. „Er hat zuletzt große Fortschritte gemacht und war fast wieder der Alte.“ Eventuell kann er aber zum kommenden Heimspiel gegen Leverkusen in den Kader zurückkehren.

Quelle: wa.de

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