In Brandenburg

SPD geschockt: Politiker fälschte Lebenslauf für EU-Parlament - „Habe mich in Unwahrheiten verstrickt“  

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SPD-Eklat: Politiker fälschte Lebenslauf um ins EU-Parlament zu kommen

Skandal vor der Europawahl: Der Spitzenkandidat der Brandenburg-SPD kommt gar nicht aus Brandenburg und auch seine angebliche Bekannte ist nicht wirklich seine Partnerin.

Berlin - Simon Vaut ging als Spitzenkandidat für die SPD-Brandenburg in die Wahl für das Europaparlament. Doch nun kam ans Licht, dass der Politiker wohl auch seine Partei-Genossen hinters Licht geführt hatte.

Simon Vaut hatte sich als lokal verankerter Politiker aus Brandenburg an der Havel für die Europawahl positioniert. Der regionale TV-Sender SKB TV aus der Stadt kam aber nun darauf, dass das nicht stimmt. Der Sender nennt Vaut unter anderem einen „Hochstapler“. So habe Vaut nie in Brandenburg an der Havel gewohnt, sondern immer in Berlin-Mitte. 

Ans Licht gekommen ist der Betrug dem Bericht nach, da sich die Partnerin Vauts bei dem Lokal-Sender gemeldet und von der Lüge berichtet habe.

Simon Vaut (SPD): Politiker gibt Lügen zu

Mit den Vorwürfen konfrontiert gab der Politiker die Lüge zu. Gegenüber dem Spiegel sagte Vaut: „Im Laufe der Kandidatur habe ich mich in Unwahrheiten verstrickt“. Der Politiker entschuldigte sich bei seiner Partei, den Wählern und auch bei der Bekannten. Vor allem wolle er die Bekannte um Verzeihung bitten, dass er diese für seine Europakandidatur instrumentalisiert habe. „Es tut mir leid für sie, für die SPD in Brandenburg und für alle, die mich ehrenamtlich unterstützt haben“, so Vaut.

Vaut stellt den Europa-Wahlkampf nun ein. Die SPD zeigte sich schwer geschockt durch den Vorfall.

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rjs

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