USA

Donald Trump: Frau (76) erhebt fürchterliche Anschuldigung - DNA-Test soll US-Präsident überführen

Eine US-Journalistin erhebt Vergewaltigungsvorwürfe gegen Donald Trump. Ein DNA-Test soll Klarheit schaffen. 

  • Eine US-amerikanische Journalistin und Autorin hat schwere Vorwürfe gegen Donald Trump erhoben. 
  • Er soll sie vor mehr als zwanzig Jahren vergewaltigt haben. 
  • Ein DNA-Test soll nun Klarheit schaffen. 

Washington – Eine Autorin hatte im vergangenen Juni schwere Vorwürfe gegen US-Präsident Donald Trump* erhoben. Er soll sie vor mehr als 20 Jahren in einer Umkleidekabine des New Yorker Kaufhauses Bergdorf Goodman vergewaltigt haben. 

Donald Trump: Autorin erhebt Vergewaltigungsvorwürfe 

Die Autorin E. Jean Carroll (76) will mithilfe eines DNA-Tests nun für Klarheit sorgen. Sie soll zum Zeitpunkt des Vorfalls mit Donald Trump ein schwarzes Kleid getragen haben, wie die „Washington Post“ berichtet. Auf dem Kleid soll das Erbgut von mindestens vier unterschiedlichen Personen gefunden worden sein. Ein Erbgut soll männlich sein. Dabei beruft sich die Zeitung auf einen Laborbericht. 

Die Anwälte der Autoren übermittelten Trump* die Aufforderung, am 02. März in Washington eine Speichelprobe abzuliefern. Der US-amerikanische Nachrichtensender CNN zitiert Carroll mit den Worten: „Nachdem Donald Trump mich sexuell angegriffen hatte, nahm ich das schwarze Kleid, das ich getragen hatte, und hängte es in meinen Kleiderschrank. Ich trug es seitdem nur noch einmal und das war beim Fotoshooting für den Artikel des ,New York Magazine‘ über mein Buch“

Donald Trump: US-Präsident soll Autorin E. Jean Carroll vergewaltigt haben

Im Juni 2019 hatte Trump* gegenüber der US-Zeitung „The Hill“ gesagt: Nummer eins: Sie ist nicht mein Typ. Nummer zwei: Es ist nie passiert. Es ist nie passiert, okay?“  Die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) hat Trumps Rechtsbeistand derweil um eine Stellungnahme gebeten. 

Es ist nicht das erste Mal, dass Trump beschuldigt wird, übergriffig geworden zu sein. Etliche Verfahren sind an US-Gerichten anhängig, bisher jedoch ohne Konsequenzen für Donald Trump

mit dpa

Die Tage der Anklagepunkte die Vorstellung der Verteidigung im Amtsenthebungsverfahren sind vorüber. Jetzt kommen neue belastende Beweise zum Vorschein, die alles ändern könnten. Neben den Gerüchten um eine mögliche Vergewaltigung und Trumps laufendem Impeachment muss sich der US-Präsident derzeit auch noch den Vorbereitungen für seine dritte Rede zur Lage der Nation widmen.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © dpa / John Locher

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare