In Bussen und Bahnen

Neue Maskenpflicht: Tschentscher verteidigt strenge Corona-Regel

Zwei Mitarbeiter des Ordnungsamtes kontrollieren die Einhaltung der neuen Maskenpflicht in den Hamburger S-Bahnen.
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In Hamburg gilt eine strenge Maskenpflicht in der S-Bahn - das haben Bund und Länder beschlossen.

Keine Schals, dafür nur noch FFP2-Masken: Hamburg verschärft die Corona-Regeln in Bussen und Bahnen. Bürgermeister Tschentscher sieht keine andere Möglichkeit.

Hamburg – Nach der Verlängerung des Lockdowns bis zum 14. Februar hat Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD)* die neuen Maßnahmen gegen Kritik verteidigt. Insbesondere die Verhängung der strengeren Maskenpflichten im Personennahverkehr nannte er als ein wichtiges Anliegen im Kampf gegen die Corona-Neuinfektionen. „In Hamburgs Bussen und Bahnen ist es zu voll“, warnte der Regierungschef nach den Beratungen von Bund und Ländern. Nur durch zusätzliche Maßnahmen könnte das hohe Infektionsgeschehen eingedämmt werden.

Tschentscher war am Dienstagabend zu Beratungen im Kanzleramt mit den anderen Ministerpräsidenten der Bundesländer zusammengekommen. Zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einigte sich die Runde darauf, das Tragen von medizinischen FFP2-Schutzmasken* in Bussen und Bahnen verpflichtend zu machen. Sorge bereitet den Länderchefs vor allem die Ausbreitung von neuen Virusmutationen. Doch gegen die Entscheidung regt sich in der Hansestadt Hamburg auch viel Widerstand, wie das Hamburger Nachrichtenportal 24hamburg.de berichtet. *24hamburg ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes

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