Nach Corona-Gipfel

Corona: Lockdown-Lockerung – Hamburg fährt vorsichtigen Kurs

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) zieht sich eine Corona-Maske auf.
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Kämpft gegen die Corona-Pandemie: Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD).

Bund und Länder haben beschlossen: Der Lockdown wird mit Ausnahmen bis Ende März verlängert. Hamburg trägt die Beschlüsse mit. Allerdings mit Bauchschmerzen.

Hamburg – Einen Tag nach dem Corona-Gipfel hat Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) zu Wachsamkeit bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie aufgerufen. Trotz eines nun vorliegenden Öffnungskonzepts müsste weiterhin Vorsicht das Gebot der Stunde sein, sagte er im Anschluss an die Bund-Länder-Beratungen*. „Wir dürfen jetzt auf den letzten Metern nicht stolpern“, sagte er. Wenn an einigen Stellen nun Lockerungen erlaubt seien, dann „müssen wir bei den übrigen Regeln sehr, sehr konsequent sein“.

Tschentscher hatte am Mittwochabend zusammen mit den anderen Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) den Lockdown bis zum 28. März verlängert. Allerdings einigten sich die Regierungschefs auch auf einen Stufenplan, mit dem trotz hoher Infektionszahlen Ausnahmen von den bestehenden Corona-Regeln* möglich sein sollen. Hamburg werde die Umsetzung „eins zu eins“ vornehmen, versprach Tschentscher. Allerdings müsse man auch aufpassen, dass man mit den Lockerungen nicht die dritte Infektionswelle antreibe*, zitiert das Nachrichtenportal 24hamburg.de den Rathauschef. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.DIGITAL.

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