Sorge vor negativer PR

AfD will Fraktionsvorstand doch erst im Herbst neu wählen

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Das Logo der Alternative für Deutschland (AfD) auf Parteibroschüren. Foto: Markus Scholz/Illustration

Berlin (dpa) - Die AfD-Bundestagsfraktion will ihren Vorstand nun doch erst im Herbst neu wählen. Ein Antrag, die ursprünglich für September geplante Wahl auf Anfang Juni vorzuziehen, wurde in einer Sitzung am Dienstagabend nach Auskunft von Fraktionssprecher Christian Lüth gekippt.

Wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch erfuhr, hat aus dem aktuellen Vorstand bislang nur Michael Espendiller angekündigt, er wolle im September nicht mehr antreten. Er ist einer der parlamentarischen Geschäftsführer der Fraktion. Es wird erwartet, dass die beiden Vorsitzenden, Alexander Gauland und Alice Weidel, erneut gemeinsam für die Fraktionsspitze kandidieren.

Aus der Fraktion war vor einigen Wochen der Vorschlag gekommen, die Wahl vorzuziehen, damit sich das neue Team über den Sommer in seine Aufgaben einarbeiten könne. Nach Angaben aus Fraktionskreisen wurde dieser Vorschlag jetzt aber unter anderem abgelehnt, weil man wohl befürchtete, dies könne in der Öffentlichkeit als massive Kritik an den Funktionsträgern verstanden werden.

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