So wollen Lkw- und Taxifahrer der Polizei bei der Fahndung helfen

Düsseldorf - Gemeinsam mit den Mitarbeitern von Raststätten wollen Lastwagen- und Taxifahrer die Polizei auf der Jagd nach gesuchten Kriminellen unterstützen.

Fünf Logistik- und Taxiverbände und ein Raststätten-Unternehmen arbeiten deshalb künftig in einer entsprechenden "Sicherheitspartnerschaft" zusammen.

"Es geht darum, die Unterstützung der Polizei durch Private gemeinsam neu zu denken", sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU). Durch die Kooperation könnten die Straßen, Tankstellen und Raststätten deutlich engmaschiger beobachtet werden - "und das rund um die Uhr", sagte Reul.

Lkw- und Taxifahrer würden durch die Partnerschaft sensibilisiert, zum Telefon zu greifen und die Polizei zu alarmieren, wenn sie etwas Verdächtiges beobachteten.

Pro Jahr eine Milliarde Euro Güterschäden

"Wir konkretisieren eigentlich nur eine Bürgerpflicht, wir werden aber auch künftig keine Sheriffsterne tragen", sagte Marcus Hover, der stellvertretende Geschäftsführer vom Verband für Verkehrswirtschaft und Logistik in NRW.

In der Branche seien pro Jahr rund eine Milliarde Güterschäden vor allem durch Diebstahl zu beklagen, rund ein Viertel davon in Nordrhein-Westfalen. "Allein das ist ein Grund zu handeln. Und unsere Leute kommen weit rum, sie sehen viel und können helfen." - dpa

Quelle: wa.de

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