Stich ins Herz

Ehemann erstochen: Frau will Mann in flagranti mit einer anderen Frau erwischt haben

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Eine 44-jährige Frau hat ihren Ehemann erstochen. Das Gericht hat sie verurteil: siebeneinhalb Jahre Haft. 

Witten - Weil sie ihren Ehemann mit einer anderen Frau auf dem Sofa erwischt haben will, hat eine Frau zugestochen. Das Gericht verurteilte die 44-jährige Kasachin zu sieben Jahren und sechs Monaten Haft. Die angebliche Nebenbuhlerin konnte nicht ausfindig gemacht werden. 

Das Bochumer Schwurgericht hat am Montag eine 44-jährige Frau aus Witten wegen Totschlags zu sieben Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Die gebürtige Kasachin hatte im November 2018 ihren 45 Jahre alten Ehemann mit einem Stich ins Herz umgebracht. Im Prozess hatte die Angeklagte angegeben, dass sie ihren Mann halbnackt mit einer fremden Frau auf dem Sofa der gemeinsamen Wohnung angetroffen habe und deshalb ausgerastet sei. An die eigentliche Tat will sie sich nicht mehr erinnern können.

Weder die Polizei noch das Gericht konnten die angebliche Nebenbuhlerin bisher ausfindig machen. Es ist deshalb unklar, ob es diese überhaupt wirklich gibt. Eine psychiatrische Sachverständige wertete die Bluttat aber in jedem Fall als emotional aufgeladene Affekttat. Das Gericht ging deshalb von verminderter Schuldfähigkeit aus.

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Quelle: wa.de

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