Unfälle am Bahnhof und am Landgericht / Enormer Sachschaden

Iserlohner Rettungswagen kollidiert in Hagen auf Einsatzfahrt mit Pkw

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[Update 18.46 Uhr] Hagen - Zwei Unfälle mit insgesamt sechs verletzten Personen hielten laut einer Pressemitteilung der Polizei am Samstagnachmittag die Rettungskräfte in Hagen auf Trab und führten zu Verkehrsbehinderungen. Am Nachmittag hatte sich zunächst ein Auto am Bahnhof überschlagen. Drei Fahrzeuge waren beteiligt, es gab vier Verletzte. Aus diesem Grund forderte die Feuerwehr aus Iserlohn einen zusätzlichen Rettungswagen an, der allerdings nie am Unfallort ankam, sondern ebenfalls in einen schweren Unfall verwickelt wurde und weitere Einsatzkräfte erforderte.

Gegen 14.10 Uhr befand sich ein 50-jähriger Volvo-Fahrer auf der rechten von zwei Fahrstreifen auf dem Graf-von-Galen-Ring in Richtung Altenhagen. In Höhe des Fußgängerüberwegs wollte er auf den linken Fahrstreifen wechseln, wurde allerdings in diesem Augenblick von einem Fiat überholt. 

Die Pkw prallten seitlich zusammen, der 19-jährige Fiat-Fahrer kam nach links von der Fahrbahn ab, stieß gegen den Bordstein des Mittelgrünstreifens, überschlug sich und kam auf der Gegenfahrbahn in Richtung Haspe auf der Seite zu liegen. 

Der Volvo-Fahrer lenkte zurück nach rechts prallte dabei gegen einen auf dem rechten Fahrstreifen nachgerückten Audi, gesteuert von einer 40-jährigen Frau. Sowohl der Fiat-Fahrer als auch seine beiden 16 Jahre alten Beifahrer verletzten sich dabei und mussten mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. 

Auch die Audi-Fahrerin verletzte sich so schwer, dass sie ambulant im Krankenhaus behandelt werden musste. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste der Graf-von-Galen-Ring in beide Richtungen gesperrt werden, die beteiligten Fahrzeuge wurden abgeschleppt, die Schadenshöhe liegt deutlich über 10.000 Euro. 

Schwerer waren die Folgen bei dem Unfall, der sich um 14.35 Uhr am Landgericht ereignete. Der zusätzlich von der Iserlohner Berufsfeuerwehr angeforderte Rettungswagen querte die Kreuzung aus Richtung Iserlohn kommend mit Sonderrechten (Blaulicht und Martinshorn). Am Steuer saß ein 34 Jahre alter Rettungssanitäter, Beifahrerin war eine 23-jährige Kollegin. 

Zeitgleich kam über die Eduard-Müller-Straße ein 22-jähriger Mercedes-Fahrer und prallte in die Beifahrerseite des schweren Rettungswagens. Der kippte durch die Wucht des Aufpralls auf die Fahrerseite und rutschte etliche Meter weiter, bevor er auf der Mittelinsel der Heinitzstraße gegen eine Ampel und Laterne stieß und liegen blieb. 

Die Beifahrerin aus dem Rettungswagen verletzte sich so schwer, dass sie vorsorglich stationär ins Krankenhaus musste, der Mercedes-Fahrer zog sich leichte Verletzungen zu lediglich der Rettungswagenfahrer kam mit dem Schrecken davon. 

Über den gesamten Kreuzungsbereich verteilten sich Trümmerteile und auslaufende Betriebsstoffe, die Schadenshöhe dürfte hier im sechsstelligen Bereich liegen. - eB

Quelle: wa.de

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