Sparkasse fordert Geld von Bankräuber zurück - Streit um 4.000 Euro

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Düsseldorf - In einem ungewöhnlichen Schadenersatz-Prozess gegen einen verurteilten Bankräuber wehrt sich der Mann gegen den Vorwurf, er habe einen Teil der Beute behalten.

"Es hätte für mich keinen Sinn gemacht, aus der Beute 4.000 Euro wegzunehmen2, sagte der Mann am Montag im Zivilprozess vor dem Landgericht Düsseldorf. Er sei wenige Minuten nach dem Überfall festgenommen worden. Die Beute habe er kurz zuvor in einer Sporttasche in einem Gebüsch deponiert und nicht wieder zurückgeholt.

Die Sparkasse Düsseldorf verlangt von dem Bankräuber über 20.000 Euro Schadenersatz. Er hatte 2016 zwei Filialen der Sparkasse überfallen und über 51.000 Euro erbeutet. Im Januar 2017 wurde er zu vier Jahren Haft verurteilt. Allerdings ist die Beute in Höhe von 16.500 Euro aus dem ersten Überfall laut Düsseldorfer Landgericht komplett verschwunden, aus dem zweiten fehlen demnach 4.000 Euro. - dpa

Quelle: wa.de

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