Jeder Revierpark soll eins bekommen

Gigantisches "R": Ruhrgebiet bekommt eigenes Markenzeichen

Das Ruhrgebiet soll ein eigenes Markenzeichen bekommen. Zukünftig soll in jedem Revierpark der Metropole Ruhr ein überdimensionales "R" stehen. 

  • Im Ruhrgebiet leben mehr als fünf Millionen Menschen in 53 Städten - der Metropole Ruhr.
  • Planer entwickelten nun ein einheitliches Konzept für die Gestaltung aller Revierparks im Ruhrgebiet.
  • Das gigantische "R" soll als Skulptur und Identifikationsobjekt in den Revierparks der Metropole Ruhr stehen.

Essen - Ein überdimensionales "R" soll bald in den Revierparks des Ruhrgebiets als weithin sichtbare Zeichen stehen. Wie RUHR24.de* berichtet, sollen die gigantischen Skulpturen zum Identifikationsobjekt der Städte in der Metropole Ruhr werden (mehr Nachrichten aus dem Ruhrgebiet auf RUHR24.de*). Die Metropole Ruhr umfasst das gesamte Ruhrgebiet mit seinen 5,1 Millionen Einwohnern. Städte wie Dortmund, Duisburg oder Essen sind Teil der Metropole Ruhr.

Region

Metropole Ruhr/Ruhrgebiet

Städte

53 Städte darunter Essen, Duisburg, Dortmund

Planung

Regionalverband Ruhr

Ruhrgebiet: Skulptur soll Wiedererkennungszeichen in Revierparks werden

Der Regionalverband Ruhr (RVR) mit Sitz in Essen ist für die Regionalentwicklung im gesamten Ruhrgebiet beziehungsweise der Metropole Ruhr, für das Management von Projekten wie die Route Industriekultur oder auch den Ausbau regionaler Radwege zuständig. 

Die Idee in allen Revierparks der Region ein überdimensionales "R" als Signet für die Marke "Revierpark" zu installieren, ist Ergebnis einer Planerwerkstatt, zu der der Regionalverband Ruhr eingeladen hatte. In dem Forum entwickelten Planer Ideen für einheitliche Elemente der Parks, ein Leitsystem, zu Barrierefreiheit, Möblierung, Beleuchtung und Biodiversität.

Revierparks im Ruhrgebiet bald mit einheitlichem Gestaltungskonzept

So soll es in den Revierparks bald nicht nur die R-Skulptur geben, sondern auch ein Informationssystem, welches helfen soll, sich in den Revierparks zu orientieren. 

Größer als ein Erwachsener: Die Revierparks im Ruhrgebiet soll zukünftig eine riesige Skulptur schmücken.

Geplant ist, ein insektenfreundliches Beleuchtungssystem zu installieren, die Wege hell und kontrastreich zu gestalten und die Führung durch die Parks durch Randsteine oder auch Apps zu erleichtern. Blühende Pflanzen und Holzbänke sollen für Erholung in den Parks des Ruhrgebiets sorgen.

Revierparks im Ruhrgebiet sollen mit 28 Millionen Euro modernisiert werden

Das gesamte Vorhaben ist Teil des Projekts "Zukunft und Heimat: Revierparks 2020" des RVR mit einem Investitionsvolumen von rund 28 Millionen Euro. 

Damit sollen die fünf Revierparks in Duisburg, Oberhausen, Gelsenkirchen, Herne und Dortmund bis 2022 modernisiert werden. So erhielt der Revierpark Wischlingen in Dortmund bereits eine Aussichtsplattform mit Blick auf die Hallerey*. Doch noch ist das neue Gestaltungskonzept nicht komplett ausgereift. Es soll nun im Rahmen der Gestalterwerkstatt konkretisiert werden. 

Regionalverband Ruhr: Gestaltung des gesamten Ruhrgebiets mit Investitionen in Millionenhöhe

Nach Angaben des RVR unterstützen Land und EU das gesamte Vorhaben "Zukunft und Heimat: Revierparks 2020" mit einer 80-prozentigen Förderung. Die übrigen 20 Prozent will der RVR über Eigenmittel abdecken. Im Rahmen eines weiteren Vorhabens plant der RVR einige Halden im Ruhrgebiet aufzukaufen und aufzuwerten*.

Der RVR erkannte die Halden als "Identifikationspunkte und Alleinstellungsmerkmal" der Region und will rund 50 Millionen Euro investieren, damit die Halden rund um die alten Bergbaugebiete im Ruhrgebiet mehr Touristen anlocken. *RUHR24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Fotos: RVR/Dreyße; Collage: RUHR24

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