Ringen um Tarifvertrag: Weitere Streiks bei Amazon

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Werne/Rheinberg - Beim Internet-Versandhändler Amazon ist das Ringen um einen Tarifvertrag mit weiteren Streiks am Dienstag in eine neue Runde gegangen.

Mitarbeiter von Amazon legten in NRW in Werne und Rheinberg die Arbeit nieder - bundesweit außerdem in Leipzig, Graben bei Augsburg sowie im osthessischen Bad Hersfeld, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte. 

Amazon betonte, der Streik habe keine "Auswirkungen auf das Kundenversprechen". Es beteilige sich nur ein geringer Teil der Mitarbeiter daran. Die Logistikzentren in Deutschland und im europäischen Netzwerk hätten sich auf den Tag vorbereitet. So sei zusätzliche Ware eingelagert worden. 

Die Gewerkschaft fordert von Amazon, die Beschäftigten nach dem Tarifvertrag für den Versand- und Einzelhandel zu bezahlen. Das Unternehmen verweigert nach Angaben der Gewerkschaft die Aufnahme von Tarifverhandlungen. 

Amazon verweist darauf, dass sich die Bezahlung am Tarifvertrag der Logistikbranche orientiere. Seit Mai 2013 kommt es immer wieder zu Arbeitsniederlegungen an deutschen Standorten von Amazon. - dpa

Quelle: wa.de

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