Nach Brand 

Tunnelverbot: Im S-Bahn-Verkehr im Ruhrgebiet wird es eng

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S-Bahn-Züge der neuen Baureihe 422 verkehren bis auf weiteres nicht mehr auf Tunnelstrecken.

Hamm - Nutzern von S-Bahnen an Rhein und Ruhr droht ab Mittwoch Ungemach. S-Bahn-Züge der neuen Baureihe 422 verkehren bis auf weiteres nicht mehr auf Tunnelstrecken. Das hat die Deutsche Bahn aus Sicherheitsgründen so entschieden. Hintergrund ist der Brand eines Triebzuges der Baureihe am 18. November in Essen, dessen Ursache offenbar noch immer nicht genau geklärt ist.

"Sicherheit ist oberstes Gebot. Deshalb haben wir diese Vorsorgemaßnahmen ergriffen, um jegliches Risiko für die Reisenden auszuschließen“, so Heinrich Brüggemann, Chef von DB Regio NRW.

Die Auswirkungen für Pendler konkret: Die S-Bahn Linie S1 verkehrt zwar zwischen Solingen Hbf und Bochum Hbf planmäßig mit den Zügen der Baureihe 422. Doch zwischen Bochum Hauptbahnhof und Dortmund werden Fahrzeuge eines anderen Typs eingesetzt.

Die morgens und nachmittags verkehrenden zusätzlichen Züge für den Verkehr der Universität Dortmund müssen entfallen. Zwischen Lütgendortmund und Dortmund Somborn werden als Ersatz für die S-Bahn-Linie vier Busse eingesetzt. 

Der Vorfall vom 18. November war nicht der erste seiner Art. Bereits Mitte September brannte nach einem Oberleitungsschaden ein S-Bahn-Zug des Typs 422 in Essen. An Rhein und Ruhr sind rund 80 Züge des Typs unterwegs.

Quelle: wa.de

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