Audi-Insassen in Lünen hatten viele Gründe abzuhauen

Wilde Verfolgungsjagd der Polizei - im Auto, zu Fuß und per Hubschrauber

Lünen - Polizisten wollten in der Nacht zu Mittwoch einen Audi kontrollieren. Das taten sie auch. Aber erst nach einer Verfolgungsjagd samt Ritt über rote Ampeln, Crash mit der Leitplanke, Hubschrauber-Einsatz und Flucht zu Fuß. Die Jagd lohnte sich, denn die Insassen hatten viele Gründe abzuhauen.

Früher Mittwochmorgen, 2.45 Uhr, Lünen, Pfarrer-Bremer-Straße. Polizisten wollen einen Audi kontrollieren. Eine Abfrage der Kennzeichen ergab, dass diese offenbar gestohlen wurden.

Möglicherweise beeinflusste dies die weiteren Aktionen des Fahrers: Er ignorierte nach Angaben der Polizei die Anhalteversuche sowie mehrere rote Ampeln und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch das Lüner Stadtgebiet. Das Ganze hatte ein jähes Ende, als der Wagen auf der B 236 gegen die Leitplanke prallte und wenig später an einem Radweg nahe der Dortmunder Straße abgestellt wurde.

Die zwei Männer, die im Audi saßen, flüchteten daraufhin zu Fuß in ein angrenzendes Waldgebiet. Dort konnten die Beamten das Duo (23 und 32, beide aus Schwerte) mit Unterstützung eines Hubschraubers stellen und festnehmen.

Die Polizisten deckten noch viel mehr Gründe auf, die die Männer zum Fluchtversuch bewegt hatten: Beide standen offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und besitzen keine gültige Fahrerlaubnis. Gegen den 23-Jährigen lag zudem ein Haftbefehl zur Strafvollstreckung vor - und auch die Eigentumsverhältnisse in Bezug auf den Audi müssen noch geklärt werden. Gleiches gilt für die Frage, wer von beiden tatsächlich am Steuer des Autos saß.

Die Beamten nahmen beide Männer fest und brachten sie in das Gewahrsam. Die Ermittlungen dauern an.

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Quelle: wa.de

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