Mann aus Hamm schwer verletzt

Zwei Unfälle zwischen Hamm und Werl: Nur 30 Meter voneinander entfernt

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[Update: 15.45 Uhr] Hilbeck - Neuerlicher Unfall auf der B 63 zwischen Hamm und Werl: Wenige Stunden, nachdem ein Lastwagen umgekippt war, fuhr am Mittag ein weiterer Lastwagen in einen Lkw – nur rund 30 Meter vom ersten Unfallort entfernt. Daher musste die B 63 erneut voll gesperrt werden.

Die Duplizität der Ereignisse sorgte zunächst für Verwirrung bei der Polizei und den Rettungskräften. Als am Mittag ein Unfall mit Lastwagen an der B 63 gemeldet wurde, schien erst klar zu sein: Es muss sich um den Crash vom Morgen handeln. 

War es aber nicht. Vielmehr gab es tatsächlich einen weiteren Unfall auf der B 63 zwischen Hamm und Werl. Wenige Stunden, nachdem ein Lastwagen umgekippt war, fuhr im Mittag ein Lastwagen auf einen Lkw auf – nur rund 30 Meter vom ersten Unfallort entfernt. 

Der Lkw der Straßenmeisterei wurde schwer beschädigt.

Daher musste die B 63 erneut voll gesperrt werden. Zeitgleiche Meldungen eines weiteren Unfalls im Bereich Hilbeck bestätigten sich aber nicht. Die Wehr fuhr sicherheitshalber die gesamte Strecke bis zum Ortsausgang ab. Ein Mensch wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt. 

Ein Schwerverletzter

Der Mann aus dem Wagen des Landesbetriebs Straßen.NRW - ein 46-Jähriger aus Hamm - wurde nach Unna ins Krankenhaus gebracht. Gegen 13 Uhr war der Lastwagen der Straßenunterhaltung mit Hammer Kennzeichen mit voller Wucht in einen A.T.U-Lastwagen gekracht. Dabei wurden beide Fahrzeuge schwer beschädigt; die Fahrerkabine des auffahrenden Wagens ließ sich nicht mehr öffnen, die Feuerwehr musste helfen. 

Erneuter Unfall auf der B63 zwischen Werl und Hamm

An dem Zusammenstoß war auch ein Pkw beteiligt; hier blieb es aber bei Beulen im Blech. Da zunächst nicht klar war, wie viele Menschen verletzt worden sind, waren die Hilfskräfte mit drei Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort. Auch die Polizei war mit einem umfangreichen Aufgebot zur Unglücksstelle geeilt. 

40 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort

Die Löschgruppe Stadtmitte und der Löschzug 5 (Hilbeck/Budberg/Sönnern) rückten aus; rund 40 Einsatzkräfte waren vor Ort. Unter anderem streute die Feuerwehr auslaufende Betriebsmittel aus und informierte sich über die Ladung des A.T.U-Lasters. Der hatte aber nur Verpackungsmaterial an Bord. Zudem sicherte die Wehr Gasflaschen, die das Fahrzeug der Straßenunterhaltung geladen hatte. 

Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort.

Der Unfall passierte, als der umgekippte Lastwagen auf der Gegenfahrbahn gerade aufgerichtet worden war. Wegen dieses Unfalls am frühen Montagmorgen war die Fahrtrichtung Hamm ohnehin gesperrt gewesen; der Verkehr Richtung Werl wurde an dem umgekippten Lkw vorbei geführt. Nach dem Zusammenstoß wurde die B 63 erneut voll gesperrt. Da rund um Werl der Verkehrskollaps drohte – rund 20 000 Fahrzeuge nutzen die B 63 am Tag – war die Polizei bemüht, die Bundesstraße so schnell wie möglich wieder freizubekommen. 

Der Lastwagen von Autoteile Unger wurde zum Firmengelände im Werler Norden gezogen. Gegen 15 Uhr war die Unfallstelle weitgehend geräumt.

Quelle: wa.de

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