Mordprozess um Hanaa S.: Rechtsmediziner sagt aus

+
Insgesamt fünf Familienmitglieder der im April 2015 verschwundenen Hanaa S. sind angeklagt. 

Wuppertal (dpa/lnw) - Im Mordprozess gegen die fünf Angehörigen der im April 2015 verschwundenen Hanaa S. aus Solingen kommt am Donnerstag ein Rechtsmediziner zu Wort.

Der Arzt hatte den weiblichen Leichnam untersucht, der am 19. Juli nach den Hinweisen eines Angeklagten in einem Waldgebiet in Baden-Württemberg entdeckt wurde. Ein zahnmedizinisches Gutachten hat ergeben, dass es sich bei der Toten "mit großer Wahrscheinlichkeit" um Hanaa S. handele. 

Alle Artikel zum Thema finden Sie hier

In dem seit über einem Jahr am Landgericht Wuppertal laufenden Prozess sind fünf Verwandte der Irakerin - darunter der Ehemann und ein Sohn - wegen Mordes angeklagt. Sie sollen die 35 Jahre alte Frau aus Solingen umgebracht haben, "um die Familienehre wieder herzustellen", wie es in der Anklage heißt. 

Demnach hatte sich die sechsfache Mutter von ihrem Mann getrennt und eine neue Beziehung angefangen. Der Prozess ist noch bis März 2018 terminiert. - dpa

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare