Lebensgefährliche Aktion

Junge Männer bewerfen Autos auf A45 mit Schnee- und Eiskugeln - Polizei erlebt Überraschung

Der Schuh eines Tatverdächtigen hinterließ einen Abdruck im Schnee. Dieser führte die Polizei auf die richtige Spur.
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Der Schuh eines Tatverdächtigen hinterließ einen Abdruck im Schnee. Dieser führte die Polizei auf die richtige Spur.

Lebensgefährliche Aktion an der A45: Männer haben dort Schnee- und Eiskugeln auf Autos geworfen. Schuhabdrücke führten die Polizei auf die richtige Spur.

  • Junge Männer haben an der A45 Schnee- und Eiskugeln auf Autos geworfen 
  • Schuhabdrücke im Schnee führten die Polizei auf die richtige Spur
  • Einer der Verdächtigen stand unter Drogen

Meinerzhagen - In der Nacht zu Freitag gingen um 1.54 Uhr mehrere Notrufe bei der Polizei des Märkischen Kreises ein. Die Anrufer gaben an, dass drei junge Männer von der Überführung Meinerzhagen-Korbecke über der Autobahn 45 mit Schnee-/Eis-Kugeln auf darunter fahrende Fahrzeuge werfen würden. Darüber berichtet come-on.de*.

Zwei Autos wurden getroffen und im Bereich der Windschutzscheiben beschädigt. Verletzt wurde dadurch niemand. Der Bergneustädter Fahrer (32) eines Ford Transit sowie der Fahrer eines Seat Ateca aus Erding (33) warteten auf den Parkplätzen Rothenstein und Drögenpütt auf die Polizei. Die Autobahnpolizei Dortmund wurde informiert und zeitgleich Streifenwagen aus Lüdenscheid und Meinerzhagen zur Fahndung nach den Tatverdächtigen entsandt. 

A45 bei Meinerzhagen: Schubabdrücke passen zu Schuhen der Verdächtigen

Auf der Anfahrt zum Tatort kontrollierten Polizeibeamte auf der Straße „Korbecke“ einen verdächtigen Pkw. Im Fahrzeug saßen zwei Männer aus Bergneustadt (25) und Meinerzhagen (24), auf die die Personenbeschreibung passte. 

Bei der Überprüfung des Tatortes konnten im Schnee Schuhabdruckspuren gesichert werden. Diese passten mit den Schuhen der beiden Männer überein. 

A45 bei Meinerzhagen: Schneeball-Werfer unter Drogen

Nach einem positiven Drogenvortest auf THC, Kokain und Amphetamin ging es für den Bergneustädter Fahrer zur Blutprobe auf die Wache Meinerzhagen. Er räumte auf Vorhalt ein, auf der Überführung gewesen zu sein, leugnete jedoch den Bewurf von Fahrzeugen

Die Polizei Dortmund und die Polizei Märkischer Kreis ermitteln wegen gefährlichen Eingriffs beziehungsweise Trunkenheit im Straßenverkehr. „Ermittlungsansätze zur dritten noch unbekannten Person liegen vor“, heißt es abschließend im Polizeibericht. 

Erst kürzlich gab es eine ähnlich lebensgefährliche Aktion: Jugendliche warfen Steine von einer Brücke auf die B236.

Einen Schock-Moment erlebten auch Autofahrer auf der A45 bei Lüdenscheid: Unbekannte sorgten mit einer lebensgefährlichen Aktion auf einer Brücke für einen Polizei-Einsatz.

*come-on.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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