Es passierte am Samstagmittag in Hohenlimburg

Kampfhund-Angriff in Hagen: Frau (25) schwer verletzt - Tier erschossen

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[Update 16.23 Uhr] Hagen - Wie die Polizei Hagen inzwischen bestätigte, hat sich am Samstagmittag im Hagener Stadtteil Hohenlimburg ein Kampfhund-Angriff ereignet, bei dem eine 25-jährige Frau durch Bisse schwer verletzt wurde. Polizeibeamte, die die blutüberströmte Frau im Treppenhaus eines Mehrfamilienhaus entdeckten, erschossen das Tier.

Am Samstag gegen 13.30 Uhr hatte eine Streifenwagenbesatzung den Einsatz in Hagen-Hohenlimburg erhalten. Die Meldung: Eine Frau sei im Treppenhaus von einem Hund angegriffen worden. 

"Als die Polizisten eintrafen, hatte sich ein Hund in eine 25-jährige Frau verbissen. Durch das beherzte Eingreifen eines 27-jährigen Polizeikommissars konnte der Hund weggerissen und die Frau bis zum Eintreffen des Rettungswagens im Streifenwagen in Sicherheit gebracht werden", so die Polizei.

Der weiterhin aggressive Hund habe mit mehreren Schüssen erschossen werden müssen, um die Gefahr weiterer Angriffe abzuwenden. 

"Die schwer verletzte Frau wurde im RTW erstbehandelt und in eine Dortmunder Klinik verbracht, Lebensgefahr besteht nicht. Bisherige Ermittlungen ergaben, dass es sich um einen Unglücksfall handelt. Wie es dazu kam, ist noch ungeklärt", so die Polizei Hagen abschließend.

Um welche Hunderasse es sich bei dem Tier handelte, teilte die Polizei mit. Die Bild-Zeitung sprach online von einem dunklen, pitbull-ähnlichen Kampfhund.

Zuletzt hatte der Fall des Kampfhundes Chico für Schlagzeilen gesorgt. Der Staffordshire-Mischling hatte Anfang April seine Besitzer totgebissen, eine 52 Jahre alte Frau und ihren Sohn. Das Tier wurde daraufhin eingeschläfert. - eB

Quelle: wa.de

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