Die Maske ist Pflicht

Friseure öffnen wieder nach Corona-Lockdown - diese Regeln gelten in den Salons

Die Friseure öffnen bald wieder. Aber: Ohne Termin und Corona-Regeln geht es nicht in den Salon. Diese Regeln und Auflagen gelten ab 1. März beim Haareschneiden ab 1. März.

Hamm - Seit dem Corona-Lockdown Mitte Dezember hat sich auf vielen Köpfen das Chaos ausgebreitet. Wer sein Haar nicht so kurz trägt, dass es sich mal eben zu Hause mit der Maschine selber schneiden lässt oder eine so lange Mähne hat, dass es auf die paar Zentimeter auch nicht mehr ankommt, kann die Öffnung der Friseursalons am 1. März kaum erwarten. Es gibt aber einiges zu beachten. (News zum Coronavirus)

Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW)
Bevölkerung17,93 Millionen (2019)
Ministerpräsident Armin Laschet

Friseure: Öffnung nach Corona-Lockdown - Besuch nur mit Termin

Doch wer jetzt noch keinen Termin abgemacht hat, wird wohl noch Tage und Wochen länger warten müssen, bis die Haare wieder von einem Profi in Form gebracht werden. Viele Friseure sind bereits jetzt für den kompletten Monat ausgebucht. Der Nachholbedarf nach monatelangem Corona-Lockdown ist groß.

Für alle, die sich schon einen Termin gesichert haben und alle, die noch warten müssen, gelten aber die gleichen strengen Regeln beim Friseurbesuch. Vor allem: ohne FFP2-Maske oder medizinische Maske geht gar nichts. Mit der ab Montag, 22. Februar, geltenden Coronaschutzverordnung in NRW gelten für Friseure und Kunden gleichermaßen etliche Vorschriften.

Das fängt schon bei der Anmeldung an. Ohne Reservierung dürfen keine Kunden bedient werden. Um eine sogenannte „einfache Rückverfolgung“ gewährleisten zu können, muss der Friseur Name, Adresse und Telefonnummer der Kunden notieren. Diese Daten sollen es möglich machen, die Kunden zu informieren, sollte sich später herausstellen, dass Mitarbeiter oder andere Kunden mit Corona infiziert waren. Nach 4 Wochen können diese Daten vernichtet werden.

Friseure: Öffnung nach Corona-Lockdown: Händewaschen und Hygiene

Endlich im Friseursalon angekommen, geht es mit den Corona-Regeln erst richtig los. Für Friseure gilt wie für alle „Angebote und Einrichtungen, die für einen Kunden- oder Besucherverkehr geöffnet“ sind: Es muss ausreichend Gelegenheiten zum Händewaschen beziehungsweise zur Händehygiene geben.

Alle Kontaktflächen und Sanitärbereiche müssen in Intervallen, die den besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes Rechnung tragen, gereinigt werden. Scheren, Kämme und alles, was sonst noch an Geräten Kontakt zum Kunden hat, muss nach den Richtlinien des Infektionsschutzes gereinigt werden. Das gilt auch für die Handtücher. Die müssen bei mindestens 60 Grad in die Maschine.

Friseure: Öffnung nach Corona-Lockdown: Medizinische Masken sind Pflicht

Es dürfen wieder mehr Kunden in den Baumarkt. Obi, Bauhaus, Hagebau, Hornbach, Globus und Co. sind seit Mitte Dezember im Lockdown. Nun gilt eine Ausnahme in NRW. Auch für den Sport in Nordrhein-Westfalen gelten jetzt Lockerungen.

Wichtig ist auch die Frischluft: „Zur Vermeidung von über Aerosole vermittelten Infektionen ist eine dauerhafte oder mindestens regelmäßige Durchlüftung mit kurzen Lüftungsintervallen sicherzustellen.“, schreibt die Coronaschutzverordnung vor. Und wie in vielen Bereichen des Alltags gilt auch beim Friseur die Pflicht zu medizinischen Masken, also OP-Masken oder FFP2-Masken.

Friseure: Öffnung nach Corona-Lockdown: Geldbußen bis 25.000 Euro

Verstöße gegen eine oder gleich mehrere dieser Regeln können teuer werden - ganz besonders für die Friseure. Das Infektionsschutzgesetzes sieht Geldbußen von bis zu 25.000 Euro vor.

Rubriklistenbild: © Sina Schuldt/dpa

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