Bahn-Vollsperrung im Ruhrgebiet: Ersatzverkehr ist angelaufen

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Brückenarbeiten finden auf der gesperrten Bahnstrecke statt.

[Update, 17.30] Duisburg/Essen - Mehr als zwei Wochen Verspätungen, Umleitungen und Zugausfälle: Im Ruhrgebiet hat am Freitagabend die Vollsperrung der Hauptstrecke zwischen Essen und Duisburg begonnen.

Mit Beginn der Vollsperrung auf der Bahn-Hauptstrecke zwischen Essen und Duisburg ist für Reisende im Ruhrgebiet ein Ersatzverkehr mit Bussen angelaufen. "Alles läuft wie geplant", sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn am Samstag. Auch die Umleitungen seien erfolgreich eingerichtet. Zudem seien Betreuer vor Ort. Sie sollen Bahnfahrern helfen, die trotz der Hinweise in den vergangenen Tagen nichts von der Sperrung mitbekommen haben.

Die Vollsperrung der Strecke war am Freitagabend eingeleitet worden. In den Osterferien wird sie zu Zugausfällen, Verspätungen und Umleitungen führen. Grund ist der Neubau einer Straßenbrücke in Mülheim/Ruhr. Die Bahn nutzt die Zwangspause für mehrere Baumaßnahmen wie etwa Weichenerneuerungen und Oberleitungsarbeiten. Der Abschnitt gehört zu den meistbefahrenen Bahnstrecken Deutschlands mit täglich rund 700 Zügen.

Informationen zur Sperrung der Deutschen Bahn

Fern- und Nahverkehrszüge aus Dortmund nach Duisburg werden nun umgeleitet. Andere Züge enden in Essen. Zwischen Essen und Duisburg fahren Schnellbusse im Zehn-Minuten-Takt, die nur in Mülheim halten. Diese Fahrten dauern nach Angaben der Deutschen Bahn 10 bis 23 Minuten länger als mit Zügen - wenn alles glatt läuft.

Die Vollsperrung soll bis zum 9. April um 4.00 Uhr andauern. Wenn die Züge nach den Osterferien wieder fahren, setzt sich die Durststrecke für Bahnfahrer in NRW allerdings am Rhein fort: Vom 9. April bis zum 19. Mai werden auf der Strecke Düsseldorf-Köln wegen Bauarbeiten zahlreiche Fern- und Nahverkehrszüge umgeleitet oder fallen ganz aus. - dpa

Quelle: wa.de

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