Ausstellungseröffnung in der Walentowski Galerie

Nach Krebs-OP: Frank Zander zeigt sich topfit in Werl

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Frank Zander

Werl - Es war ein Schock für seine Fans: Sänger Frank Zander ist an Prostata-Krebs erkrankt und musste sich einer Operation unterziehen. Diese hat der 75-Jährige scheinbar gut überstanden. Er zeigte sich nun zum ersten Mal nach der OP topfit in Werl. Zander eröffnete eine Ausstellung in der Walentowski Galerie.

Gut gelaunt erschien Frank Zander am Freitagabend in der Galerie. Auch Otto Waalkes (69) und Udo Lindenberg (71) präsentieren hier regelmäßig ihre Werke. Zanders Bilder sind bunt. Sie zeigen abstrakte - zum Teil auch nackte - Körper. Auf einigen Gemälden ist der Maler selbst im dunklen Mantel mit Hut zu erkennen. 

Zwischen den Bildern sang Zander dann auch einen seiner Hits.

Zur Ausstellungseröffnung in Werl begleitete den Schlagersänger seine Frau Evy (68), mit der er seit 50 Jahren verheiratet ist. Sie sagte der "Bild": „Ich habe sein Leben gerettet, weil ich ihn zum Arzt geschickt habe. Männer sind doch Feiglinge – übers Höschen spricht man nicht.“

"Es ist alles in Ordnung"

Ende November wurde öffentlich, dass Zander an Krebs erkrankt ist und operiert wurde. „Der Krebs hat nicht gestreut, es ist alles in Ordnung“, sagte der 75-Jährige. Vier Tage nach der Entlassung aus dem Krankenhaus zeichnete Zander für den RBB seine Silvestershow „Das Allerbeste zum Schluss“ auf. Den Dreh habe er professionell durchgezogen, berichtete die Zeitung. „Wenn ich zu Hause in der Jogginghose auf der Couch sitze, ist das schlimmer“, zitierte „Bild“ Zander.

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Die Operation habe er „wie Mandeln rausnehmen“ empfunden. „Ich kann keine Kinder mehr machen, sonst ist alles ganz normal.“ Auch Radfahren dürfe er in drei Monaten schon wieder. Über seine Erkrankung und die Operation spreche er öffentlich, weil er „eine gewisse Vorbild-Wirkung“ habe, so der Sänger. Er sage ganz klar allen Männern: „Geht zum Arzt, macht die Vorsorge-Untersuchung! Seid nicht so feige.“

Seinen Fans dankte er für die Unterstützung und die Genesungswünsche zuletzt auf der Fahrt nach Werl.

Quelle: wa.de

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