Unfälle, Brände, Kriminalität

Aktuelle Blaulicht-Meldungen vom Wochenende in NRW

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Düsseldorf - Unfälle, Brände, Kriminalität: Wir fassen an dieser Stelle Blaulicht-Meldungen vom Wochenende in NRW zusammen.

Nachbarn mit Pistole bedroht: Ein 60-Jähriger soll am Samstagabend seinen Nachbarn in Lennestadt mit einer Pistole bedroht haben. Zeugen gebe es dafür bislang nicht, die Angaben des 49 Jahre alten Nachbarn seien aber sehr glaubwürdig, erklärte die Polizeileitstelle am Sonntag. Eine Waffe wurde laut den Ermittlern bislang nicht gefunden. Ob es sich bei der Tatwaffe um eine echte Pistole gehandelt habe, sei daher noch unklar.

Der 60-Jährige soll durch eine offenstehende Tür in die Wohnung eingedrungen sein. Dem Nachbarn gelang es nach eigenen Angaben, den Mann aus der Wohnung zu schieben und die Polizei zu rufen, wie es weiter hieß. Der Tatverdächtige wurde den Angaben zufolge kurze Zeit später festgenommen. Der 60-Jährige war am Sonntagmorgen wieder auf freiem Fuß. Als Motiv erwähnte die Polizei in ihrer Mitteilung "lang anhaltende Nachbarschaftsstreitigkeiten".

Brandstiftung an Kreishaus: Unbekannte Täter haben am Samstagabend die Fassade des Kreishauses in Recklinghausen angesteckt. An dem Gebäude seien Zeitungsstapel angezündet worden, teilte die Leitstelle der Polizei Recklinghausen am Sonntagmorgen mit. Die Ermittler gehen nicht von einem Brandanschlag, sondern von einem "dummen Jungenstreich mit relativ großen Folgen" aus. Das Verwaltungsgebäude lasse sich weiter benutzen, nur die Fassade sei beschädigt worden. Verletzt worden sei niemand. Ein automatisches Brandmeldesystem habe die Feuerwehr alarmiert, 50 Kräfte seien im Einsatz gewesen, wie die Feuerwehr Recklinghausen mitteilte. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt.

Mann mit Messer verletzt: Ein 24 Jahre alter Mann ist in der Altstadt von Düsseldorf niedergestochen worden. Er schwebt in Lebensgefahr. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft war es am Samstagmorgen zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Menschen gekommen. Dabei habe ein dunkel gekleideter Mann den 24-Jährigen mit einem Messer so schwer verletzt, dass er in eine Klinik gebracht werden musste. 

Die Polizei nahm zunächst einen 19-Jährigen fest. Der Tatverdacht gegen ihn habe sich jedoch nicht erhärtet, hieß es am Abend in der gemeinsamen Erklärung. Der Mann kam wieder auf freien Fuß. Die Beamten hätten zudem ein Messer gefunden, das als Tatwaffe infrage komme. Die Auswertung der Spuren dauere an. Die Polizei hofft nun auf Hinweise, um dem Täter auf die Spur zu kommen.

Kinder zündeln in Keller: Zwei zündelnde Kinder haben im Keller eines Hauses in Rheine (Kreis Steinfurt) einen Brand verursacht. Wie die Polizei mitteilte, versprühten die 12-Jährigen am Samstag eine brennbare Flüssigkeit und setzten sie mit einem Feuerzeug in Brand. Starker Rauch drang aus dem Keller und verbreitete sich in dem Gebäude. Die 15 Bewohner des Hauses gelangten unverletzt ins Freie. Die Kinder wurden schnell ermittelt. Das Haus war nach dem Feuer unbewohnbar.

Unbekannte wollen Kirchenglocke stehlen: Unbekannte Täter haben in Übach-Palenberg (Kreis Heinsberg) versucht, eine Kirchenglocke zu stehlen. Die Glocke stand auf dem Vorplatz der evangelischen Kirche, wie die Polizei Heinsberg am Samstag mitteilte. Rund 400 Meter schleppten die Täter das Diebesgut, ließen es dann aber stehen - vermutlich wegen des hohen Gewichts von 150 bis 200 Kilogramm. Die Tat ereignete sich bereits zwischen Donnerstag und Freitag.

Kellerbrand in Bonn: 18 Menschen sind in der Nacht zu Sonntag bei einem Kellerbrand in Bonn leicht verletzt worden. Im Kellergeschoss und im Eingangsbereich eines Wohnhauses hatte sich starker Rauch entwickelt, wie die Feuerwehr mitteilte. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte liefen bereits einige Bewohner selbstständig ins Freie. Die restlichen Betroffenen wurden von den Feuerwehrleuten gerettet. Insgesamt mussten 18 Menschen mit einer Rauchgasverletzung behandelt werden. Zwei davon wurden in ein Krankenhaus gebracht. Das Wohnhaus ist durch das Feuer unbewohnbar. Die Polizei ermittelt nun die Brandursache. Insgesamt waren 75 Einsatzkräfte vor Ort. - dpa

Quelle: wa.de

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