Feuer vor Ahlener Westfalenkaserne

Hammer (65) im Auto verbrannt - Ermittler: Kein Gewaltverbrechen

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[Update 14 Uhr] Ahlen/Hamm - Bei der vor der Ahlener Westfalenkaserne in einem ausgebrannten Auto gefundenen Leiche handelt es sich um den 65-jährigen Halter des Hammer Fahrzeugs. Laut Obduktionsergebnis vom Dienstag starb der Mann an schweren Verbrennungen. Es gibt keine Anhaltspunkte für ein Gewaltverbrechen. 

"Der 65-jährige Mann, den Feuerwehrleute bei Löscharbeiten im Oestricher Holt in Ahlen tot in seinem Auto fanden, starb an schweren Verbrennungen", erklärte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt am Dienstag. "Auch nach der Obduktion gibt es keine Anhaltspunkte für ein Gewaltverbrechen." 

Untersuchung des Fahrzeugs steht aus

Die Untersuchung des Fahrzeuges durch einen Brandsachverständigen steht noch aus. Die Ermittlungen dauern an. Die Identität des Mannes war bereits am Montag zweifelsfrei geklärt worden. Das hatten Staatsanwaltschaft Münster, die Kreispolizeibehörde Warendorf und das Polizeipräsidium Münster am Montagnachmittag mitgeteilt. 

"Eine DNA-Untersuchung im Institut für Rechtmedizin des Universitätsklinikums Münster hat bestätigt, dass es sich bei der Leiche zweifelsfrei um den 65-jährigen Halter des Fahrzeugs handelt", erklärte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt.

Zudem hatte Botzenhardt hatte bereits am Montagvormittag bestätigt, dass bislang keine Mordkommission eingesetzt worden sei. Dass kann darauf hindeuten, dass es sich möglicherweise um ein suizidales Geschehen handelt. 

Ein Zeuge hatte am Sonntagvormittag die Polizei gerufen, da der VW Caddy mit Hammer Kennzeichen wenige Meter vor dem Eingangstor des Sportgeländes an der Ahlener Westfalenkaserne in Flammen stand. Bei den Löscharbeiten entdeckten die Feuerwehrleute die verbrannte Leiche auf dem Fahrersitz. - fl/at/WA

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Wer ist die Leiche im Ahlener Feuer-Fahrzeug?

Quelle: wa.de

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