Alltag der Einsatzkräfte - die besten Tweets des Twittergewitters

#112live: Feuerwehren setzen hunderte Tweets zum Tag des Notrufs ab

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Auch die Feuerwehr Hamburg twitterte von ihren Einsätzen.

Wo landet man eigentlich, wenn man in Düsseldorf die 112 wählt? Wie läuft ein Schichtwechsel auf der Wache ab und wie groß ist der Fuhrpark der Feuerwehr? In Hunderten Tweets haben Feuerwehren in ganz Deutschland am Tag des Notrufs (11.2.) ihren Alltag begleitet und alles Wissenswerte rund um ihre Arbeit erklärt.

Am ersten bundesweiten "Twittergewitter" von Berufsfeuerwehren nahmen Brandbekämpfer aus mehr als 40 Städten teil - 16 davon aus Nordrhein-Westfalen. Zwölf Stunden lang sollten unter "#112live" Berichte von Notfall-Einsätzen über Twitter abgesetzt werden - zwischen 8 und 20 Uhr.

Dabei haben die Feuerwehrmänner und -frauen nicht nur stumpf Berichte über Einsätze geliefert, sondern mit Bildern und Videos veranschaulicht, was täglich in der Leitstelle und auf den Wachen abläuft.

Los ging das Twittergewitter beispielsweise in München mit der Rettung einer Person aus dem Fahrstuhl. Auch in Essen ging es Montagmorgen gleich hektisch los: 25 Einsätze in zwei Stunden waren zu bewältigen: über hilfsbedürftige Menschen bis hin zu Menschen, für die jede Hilfe zu spät kam. Die Großstadtfeuerwehren konnten im Minutentakt von ihren Einsätzen berichten.

Die Feuerwehr in Potsdam zeigte schon früh am Morgen eine vorbildliche Rettungsgasse auf dem Weg zu einem Unfall auf der Autobahn 10. Es folgen Tweets von der Sperrung der Autobahn bis hin zu Aufräumarbeiten. 

Die Feuerwehren im Ruhrgebiet haben fast ausnahmslos alle mitgemacht. Ob die Rechner schon hochgefahren seien, fragt die Feuerwehr Bottrop ihre Kollegen in Gelsenkirchen. "Wir sind startklar" antworten die Gelsenkirchener und geben die Frage weiter Richtung Westen. Und auch Oberhausen ist einsatzbereit und "gespannt wie ein Flitzebogen".

Ein Blick in die Landeshauptstadt: Der Brandgeruch im Krankenhaus entpuppte sich in Düsseldorf zum Glück nur als Kurzschluss in der Kaffeemaschine. Aber die 250.000 Liter Wasser in der vollgelaufenen Tiefgarage mussten abgepumpt werden. Die Feuerwehr Düsseldorf begleitete die Einsatzkräfte über Twitter und gab regelmäßig Updates.

Doch nicht nur die Arbeit der Einsatzkräfte draußen wurde begleitet und erklärt, auch die Notrufannahme wurde demonstriert. In einem kurzen Video zeigt die Feuerwehr Düsseldorf, wie es bei der Leitstelle abläuft.

Unter dem Hashtag "WirfürsRheinland" sendet die Feuerwehr Köln Grüße zu den Düsseldorfer Kollegen. Rivalität? Gibt es nur in der Eishalle! 

Doch nicht nur untereinander kommunizierten die Wehrleute miteinander. Viele Twitter-Nutzer stellten Fragen zu den Einsätzen oder rund um die Arbeit der Feuerwehr, die von den Social-Media-Beauftragten der Feuerwehren beantwortet wurden. 

Auch wurde darüber informiert, wann 112 gewählt werden sollte und wann nicht: Starke Bauchschmerzen und ein sperriges Zäpfchen seien ein Fall für den Bereitschaftsarzt, nicht für den Notruf und einen Rettungswageneinsatz. 

Tipps bei einem wirklichen Notfall, wie beispielsweise einem Feuer, gibt es aus Berlin - die Bremer Kollegen finden: "Sehr schön formuliert, Keule!"

Die Feuerwehr Osnabrück teilte mit ihren Followern die heißeste Szene in einer Osnabrücker Sauna: einen sogenannten Flashover.

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Quelle: wa.de

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