Heinz Eink über „sein Fest“ 1973

Zwei Jubelpaare werden geehrt

Leichtes und schweres Gerät hatten sie im Gepäck, die zahlreichen Helfer, die am Montagabend gut gelaunt den Festplatz für das Hegerorter Schützenfest startklar machten. [aK]Foto: Haag[eK]

Holtwick. Auch Jubilarehrungen stehen im Rahmen des Schützenfestes wieder an. Die Jubelpaare bilden 2013 Josef Kreulich und Brigitte Upenkamp (geb. Scharlau), die 1988 die Hegerorter Schützen regierten, sowie Heinz Eink und Elisabeth Tendahl (geb. Kreulich), die 1973 auf dem Thron saßen.

„Ich war damals völlig überrascht“, erinnert sich Heinz Eink heute zurück. „Ich habe nur zwei Mal geschossen, eigentlich anstandshalber. Es hatte für mich nicht so ausgesehen, dass der Vogel gleich schon runterfallen würde.“ Doch es kam anders, der Vogel fiel – und mit ihm Heinz Eink aus allen Wolken! Noch brenzliger war die Situation für seine Königin Brigitte Scharlau, die – drei Tage nach ihrem 18. Geburtstag – erst noch flugs eingekleidet werden musste. „Aber wir haben das Fest dann richtig genossen“, versichert Eink, der aus einer richtigen Hegerorter Schützenfamilie stammt. „Mein Vater war damals Vorsitzender. Da war das Schützengen im Blut. Man muss einfach einmal im Leben Schützenkönig gewesen sein, finde ich.“ Noch heute habe er einen kurzen und guten Draht zu seiner Königin. „Das ist schon kurios“, sagt Heinz Eink. „Wir haben parallel geheiratet und gebaut – und das auch noch Tür an Tür.“

Für potenziellen Schützennachwuchs haben beide übrigens bestens gesorgt. „Brigitte hat drei Söhne, ich einen – die wärenjetzt eigentlich im richtigen Alter“, schmunzelt Eink. Ob die Sprösslinge das Jubiläumsjahr ihrer Mutter beziehungsweise ihres Vaters nutzen, um selbst an der Stange erfolgreich zu sein? „Das weiß ich nicht, mir ist zumindest nichts von solchen Plänen bekannt, aber das muss ja nichts heißen“, orakelt Heinz Eink.

Streiflichter-Ausgabe vom 15.5.2013

Von Raphael Haag

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