Plattdeutsche Theaterspielschar feiert bald Premiere mit „De Gedächnislücke“

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Die Spielschar Holtwick lädt zu ihrem neuen Stück „De Gedächnislücke“ ein. Stehend von links hier zu sehen Berthold Deiger, Sabine Heimann, Werner Niehoff, Marco Tübing, Michael Konert, Jan Wilde, Kerstin Langer, Anne Althoff, Gregor Lefering und sitzend von links Barbara Kloster, Anne Backensfeld, Regina Lefering und Susanne Kröger.

Holtwick. Seit vergangenem Oktober trifft sich die Spielschar Holtwick zwei Mal in der Woche zur Probe für das plattdeutsche Stück „De Gedächnislücke“ im Pfarrheim.

„Wir sind fast alle mit der Sprache groß geworden und möchten sie durch das Theater weiter erhalten“, sagt Susanne Kröger, die als Helene Kübel auftreten wird. Kurz vor der Premiere beginnt nun die heiße Phase – auf dem Plan steht, das Bühnenbild zu organisieren und die Kostüm-Ideen umzusetzen. Aber auch im Hinblick auf das Bühnenspiel wird es ernst. In den Proben werden alle drei Akte am Stück gespielt.

Die Gruppe aus Darstellern setzt sich aus Stammspielern und neuen Gesichtern zusammen. Die längste Karriere in der jetzigen Gruppe kann Werner Niehoff vorweisen. Er spielte schon ganze 26 Mal mit.

Neu dabei ist in diesem Jahr Marco Tübing: „Ich wurde einfach von Barbara Kloster gefragt, ob ich mitspielen möchte. Damit hatte ich gar nicht gerechnet“, so Tübing. „Platt zu reden fällt mir nicht schwer, weil ich es von zu Hause kenne. Ich hab da eher Probleme mit dem Schauspielern“, fügt er lachend hinzu. „Wir sind einfach eine tolle Truppe“, erklärt Kröger.

Das von Bernd Gombold geschriebene Stück „De Gedächnislücke“ handelt von Franz Kübel, dem stressgeplagten Ortsvorsteher einer ländlichen Gemeinde. Er ist vom Pech verfolgt. Zuerst vergisst er seinen Hochzeitstag und dann kreuzt, wie jeden Tag, das überkandidelte Ehepaar Silberstein auf, um sich zu beschweren.

Franz Kübel versucht den Beschwerden nachzugehen und erhält einen Schlag aufden Kopf, als er versucht, die Kirchturmglocken abzuhängen. Der Schlag raubt ihm das Gedächnis der vergangenen fünf Jahre.

Eintrittskarten für die Aufführungen sind in der Volksbank in Holtwick, Telefon (02566) 93063483, für 6 Euro das Stück erhältlich. An der Abendkasse gibt es Karten zum Preis von 7 Euro.

Während der Nachmittagsvorstellung am 25. Februar sind Kaffee und Kuchen erhältlich.

Premiere ist am Samstag, 17. Februar, um 20 Uhr. Die weiteren Termine: Samstag, 24. Februar, 20 Uhr; Sonntag, 25. Februar, 15 Uhr; Freitag, 2. März, 20 Uhr; Samstag, 3. März, 20 Uhr; Freitag, 9. März, 20 Uhr und Samstag 10. März, 20 Uhr. Alle Aufführungen finden im Saal des Pfarrheims Holtwick, Gustav-Böcker-Straße 24, statt.

Darsteller:

Werner Niehoff (Franz Kübel, Ortsvorsteher), Susanne Kröger (Helene Kübel, Frau von Franz), Gregor Lefering (Heini, Amtsdiener), Anne Backensfeld (Hannelore, Sekretärin), Regina Lefering (Emma, Ladenbesitzerin), Michael Konert (Anton, Freund von Franz), Kerstin Langer (Leonore, Zugezogene), Marco Tübing (Heinz-Harald, Ehemann von Leonore), Berthold Deiger (Gottlieb, Professor), Anne Althoff (Rosalinde, Heiratswillige) – Souffleuse: Sabine Heimann – Kassierer: Jan Wilde – Spielleitung: Barbara Kloster   

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