KaGeHo bemalt Bühnenbild für den großen Büttabend am 26. Januar

Auf nach „Holtywood“

Selbst der frisch gebackene Prinz Johannes (I.) Schulte zeigte sein künstlerisches Talent, als er das Holtwicker Ei auf das Bühnenbild aufbrachte.

Holtwick. Ein großes Fest wirft seine Schatten voraus.

So ist es auch mit dem tollen Büttabend der KaGeHo (Karnevalsgemeinschaft Holtwick), der am Samstag, 26. Januar in Holtwick festlich begangen wird. Damit alle notwendigen Vorbereitungen für das große Event im beheizten Festzelt am Nachtbustreff getroffen sind, trafen sich nun die Verantwortlichen und Organisatoren im kurzerhand umbenannten „Kunst-Atelier“ der Halle der Firma Beumer auf der Handwerkerstraße, um mit dem Bemalen der Bühnenwände zu beginnen.

Motto „KaGeHo goes

to Holtywood“

Unter dem diesjährigen Motto „KaGeHo goes to Holtywood“ wurden dort ganz professionell mit einem Projektor die ausgewählten Motive auf die großen Wände aufgebracht. Dass dabei alles ganz im Zeichen des Sonnenstaates Kalifornien stehen sollte, war klar. Neben Prinz Johannes (I.) Schulte und seiner holden Lieblichkeit Prinzessin Vera (I.) Musholt schwangen auch der Elferrat und Mitglieder der Tanzgarde fleißig die Pinsel, um die Motive in säuberlicher Feinarbeit kunstvoll und stilecht auf die großen Wände aufzutragen. Eine Menge Arbeit, die die etwa 20 freiwilligen Helfer da zu bewältigen hatten.

Aber mit genügend Farbe, reichlich Ausdauer und ganz viel Liebe zum Detail schafften es die Holtwicker Karnevalisten, mit vereinten Kräften aus den zu Beginn vier weißen Stellwänden innerhalb nur eines Vormittages ein einmaliges Bühnenbild zu kreieren. „Unser künstlerisch begabtester Karnevalist ist Martin Volkmer. Seit der Gründung der KaGeHo hat er immer wieder sein Talent unter Beweis gestellt“, lobt ihn Ewald Musholt, der sich jedes Jahr aufs Neue um die gesamte Organisation des Bühnenbaus kümmert. Neben einem roten Teppich, auf dem die Rheumaboys als Promis erwartet werden, zeigt das Wandbild auch einen Stern für die beiden Stars des Abends, für Prinz und Prinzessin.

Oscar-Trophäe wurde

leicht verändert

Stolz präsentieren sich die Maler und Künstler mit ihrem Werk, auf dem getreu dem Motto einige Filmrollen und die „Oscar-Trophäe“ – allerdings mit Holtwicker Ei, zwei Hörnern und einem Teufelsschwanz – nicht fehlen durften. „Ein besonderer „ Unser Dank gilt der Familie Beumer, die es uns immer wieder ermöglicht, in einer beheizten Halle unser Bühnenbild zu malen“, freuten sich die Verantwortlichen. Am Ende gab es für alle Künstler zur Stärkung und trotz der Kälte noch Leckeres vom Grill.

Streiflichter-Ausgabe vom 16.1.2013

Von Martina Kaenders

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