Halloweenaction mitten in Darfeld: Grusellabyrinth am 31. Oktober ab 17.30 Uhr

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Zusammen mit vielen weiteren fleißigen Helfern arbeiten Sarah Farbwick und Hans Driemer an der Deko in Schaueroptik für das Grusellabyrinth.

Darfeld. Im Lager von Hans Driemer und Daniel Schubert tummelt sich von Holzsärgen bis zu einer kleinen Guillotine bereits so einiges an selbst gebauten Halloween-Requisiten. „Danger“ und „Sicher?“ heißt es warnend auf den Schildern im Grusellook – dass am 31. Oktober dennoch oder gerade deswegen viele Besucher kommen hoffen die Organisatoren. An dem Tag öffnet ihr Grusellabyrinth auf dem Gelände des Kolpingtreffs an der Vechte seine Pforten und sorgt für Grusel und Halloweenstimmung in Darfeld.

Die Idee ist bereits etwas älter: Vor vier Jahren beobachtete Hans Driemer die immer größer werdenden verkleideten Gruppen, die an Halloween „Süßes oder Saures“ verlangen. „Zusammen mit Daniel Schubert hab ich dann überlegt, selbst ein Angebot für Kinder und Jugendliche auf die Beine zu stellen, sodass diese an Halloween eine Anlaufstelle haben“, erklärt Hans Driemer. Denn in Darfeld sei oft nicht genug Programm für die Jugend vorhanden.

Gruselgeschichte nimmt Bezug auf Darfeld.

Im vergangenen Jahr wurde der Einfall dann konkreter und die ersten Planungen für das Grusellabyrinth begannen. Zusammen mit der Kolpingsfamilie Darfeld (und vor allem der Kolpingsjugend) wird nun bereits seit einiger Zeit fleißig gewerkelt und gebastelt, damit an Halloween alles in der richtigen Optik erstrahlen kann. Verwendet werden zu einem Großteil Bauzäune und Silofolie, die dann zu Wegen und Räumen werden. Möglich wurde dies durch die Hilfe zahlreicher Sponsoren. Auch die Spielschar Darfeld ist mit an Bord, stellt mit ihren Schauspielern im Schauerlook Teile der Geschichte nach und sorgt für Erschrecker (zumindest bei den Jugendlichen/Erwachsenen). Bezug zu Darfeld gibt es auch: Angesiedelt ist die Story des Grusellabyrinths im historischen Darfeld des 18. Jahrhunderts. „Taucht mit uns in die Geschichte des Herzogs von Darvelde ein“, verraten die Organisatoren bereits jetzt.

Passender Spukfaktor für verschiedene Altersstufen

Ab 17.30 Uhr ist das Grusellabyrinth für Kinder von sieben bis zwölf Jahren geeignet. Zu der Zeit werden auch kleine Interaktitve Spielchen durchgeführt. Ab 20.15 Uhr wird der Spuk dann noch verstärkt: Jugendliche ab zwölf Jahren und Erwachsene bahnen sich zu dieser Uhrzeit ihren Weg durch das Labyrinth und müssen aufpassen, nicht von den Schauspielern erschreckt zu werden. Insgesamt geht es immer in Kleingruppen durch den Irrgarten. „Falls das Grusellabyrinth gut angenommen wird, können wir uns auch vorstellen, eine ähnliche Veranstaltung in der Zukunft noch einmal durchzuführen“, zieht Daniel Schubert in Betrachtung.

Für Verpflegung ist gesorgt. Die Karten sind im Vorverkauf bei der Sparkasse Westmünsterland in Darfeld für 3 Euro und an der Abendkasse für 3,50 Euro erhältlich. Ein Teil der Einnahmen soll gespendet werden. Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt, festes Schuhwerk ist erwünscht.

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