Haare schneiden auf Bundesebene

Friseurin Sarah Burmeister qualifiziert sich nach NRW-Sieg für Endrunde in Erfurt

+
Sarah Burmeister setzte sich auf NRW-Ebene durch und hat sich damit für den Vergleich auf Bundesebene in Erfurt qualifiziert.

Holtwick. Im wahrsten Sinne gut abgeschnitten hat Sarah Burmeister von dem Friseurbetrieb Bronstering aus Holtwick beim Praktischen Leistungswettbewerb für Friseure auf Kammer- und Landesebene NRW. Gegen die Konkurenz konnte sich die Friseurin durchsetzen und darf nun am 10. November nach Erfurt reisen, um auf Bundesebene gegen Vertreter aus den anderen Bundesländern anzutreten.

Qualifiziert hatte sich die Gesellin mit ihren herausragenden Prüfungsergebnissen. Doch damit nicht genug: Bevor sie am eigentlichen Wettbewerb teilnehmen durfte, musste sie im Vorfeld einen Trainingskopf einfärben. „Das kann bis zu drei Stunden in Anspruch“, verrät Sarah Burmeister. „Das war für meinen Chef aber kein Problem.“ 

Bei der eigentlichen Leistungsüberprüfung mussten dann drei Frisuren nachgestellt werden, die im Vorfeld aus dem Fachmagazin des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerkes ausgesucht werden konnten. „Insgesamt waren es drei Frisuren. Einen Männer- und einen Damenharschnitt und eine Hochsteckfrisur“, musste die Friseurin ihr Handwerk beweisen. „Natürlich gab es dafür gewisse Zeitvorgaben, um den Druck zu erhöhen.“ Davon ließ sich Burmeister aber nicht nervös machen und hat jetzt die Chance sich gegen die Sieger der anderen Bundesländer in Erfurt durchzusetzen. 

Ganz zur Freude des Chefes Dieter Bronstering: „Natürlich bin ich stolz auf sie und habe auch mindestens genau so Herzrasen gehabt, während des Wettbewerbs.“

Bereits einen Tag vor dem Wettbewerb wird Sarah mit ihrer Mutter, dem Chef und einer weiteren Kollegin die Reise nach Erfurt antreten. Für ausreichend Support ist dementsprechend gesorgt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare