Münsterländer besuchen Nordafrika

Sportler der Baumberger Taekwondo Freunde besuchen erneut Tunesien

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Die Baumberger Taekwando-Freunde besuchten im Rahmen ihrer Tunesienreise die Ruinenstadt Thysdrus.

Nottuln. „Tunesien wir kommen“, so hieß es am Dienstag, 30. April, als insgesamt 13 Sportler der Baumberger Taekwondo Freunde e.V. sowie der „International Budo Federation" (IBF) Deutschland, nach Monastir starteten. Acht Sportler aus den Baumbergen wurden von fünf Mitgliedern der IBF begleitet. 

Gelandet am späten Nachmittag in Monastir, wurde die deutsche Delegation der IBF durch den Präsidenten der IBF Tunesien Zouhaier Kalghoum und einigen seiner Sportler empfangen. 

Der Folgetag startete mit einer Trainingseinheit, unter der Leitung des tunesischen Großmeisters Kalghoum. Im Anschluss erkundete die Reisegruppe die Innenstadt von Monastir und besuchte die Festungsmauern Ribat nahe dem Hafen.

Am nächsten Morgen ging es landeinwärts zum Amphitheater von El Djem, welches auf den antiken Ruinen der Stadt Thysdrus errichtet wurde. Mit seinem ehemaligen Fassungsvermögen von 35.000 Zuschauer, war es das drittgrößte Amphitheater des römischen Reiches. 

Am Freitagvormittag ging es erneut in die Taekwondo Sportschule nach Monastir, in der bereits am Mittwoch trainiert wurde. Doch diesmal stand die Prüfung von Andrej Perevertov an. Unter den strengen Augen der IBF Präsidenten aus Deutschland und Tunesien bestand er seine Prüfung und besitzt nun den 3. Dan-Grad. 

Am Abend hieß es „Bühne frei!" für das deutsch-tunesische Show- und Lehrgangsteam. Unter der Leitung der Großmeister Bernd Große Daldrup-Hemker und Dieter Rippegather zeigten die Sportler in einer 20- minütigen Vorführung die große Vielfalt der Kampfkünste und die Qualität der IBF. Neben Formen aus dem Taekwondo und Kung Fu, Selbstverteidigungselementen und Waffensequenzen, waren es zum Ende der Vorführung vor allem die Bruchteste, die das Publikum zum jubeln brachten. Vor- und nach der Vorführung gab es die Möglichkeit zur Verbesserung der eigenen Taekwando-Fähigkeiten im Rahmen mehrer Lehrgänge. 

„Während der Reise hat sich erneut gezeigt, dass Sport Menschen, verschiedener Kulturen, zusammen bringen und verbinden kann", so Bernd Große Daldrup-Hemker, „Wir kommen gerne wieder und hoffen 2020 mit einem noch größeren Team nach Tunesien fliegen zu können“. 

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