Komitee lädt zum „Polnischen Abend“ ein

Reisebericht, Musik und Snacks am Freitag in Nottuln

Heinrich Willenborg (v. l.) Stefan Volpert, Renata Kaczmarek, Günter Vieth und Tomasz Kaczmarek machen polnische Musik.

Nottuln. „Danzig – Kristallisationspunkt deutsch-polnisch-europäischer Geschichte“ – unter diesem Motto lädt das Komitee für Städtepartnerschaft Nottuln in diesem Jahr zum traditionellen „Polnischen Abend“ ein. Dieser findet statt am Freitag, 29. November, ab 19.30 Uhr im Katholischen Pfarrheim in Nottuln.

Ende August trafen sich die beiden Komitees aus Chodziez und aus Nottuln zu einem Projekt in Danzig. Das Projekt fand unter dem gleichen Motto statt, unter dem jetzt auch der „Polnische Abend“ ausgerichtet wird. 

Sowohl im Ersten als auch im Zweiten Weltkrieg spielte die Stadt Danzig eine wichtige historische Rolle. So wurde nach dem Ende des Ersten Weltkrieges Polen wieder ein eigenes Staatsgebiet und Danzig wurde freie Stadt unter der Aufsicht des Völkerbundes. Mit dem Beschuss der Westerplatte bei Danzig begann am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg. 

Vor Ort in Danzig beschäftigten sich die Mitglieder der Komitees mit diesen beiden Themen ausführlich. Referate und Vorträge standen auf dem Programm, dazu eine historische Führung durch die Stadt mit dem Besuch der Westerplatte und Gesprächsrunden über die persönlichen Erfahrungen innerhalb der Familien. 

Abgerundet wurde das Projekt durch einen Blick in die Zukunft. Was können wir aus der Geschichte lernen? Welche Perspektiven ergeben sich für eine europäische friedliche Zukunft? Über die Ergebnisse dieser Reise werden die Mitglieder des Komitees am polnischen Abend mit Bild und Text berichten. 

Unterstützt wurde das Projekt durch den Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes NRW, Dr. Stephan Holthoff-Pförtner. Abgerundet wird der Abend durch Live-Musik von Nottulner Bürgern. Stefan Volpert (Piano), Heinrich Willenborg (Kontrabass), Günter Vieth (Drums), Tomasz Kaczmarek (Gitarre und Gesang) und Renata Kaczmarek spielen polnische Musik, Jazztracks und Volkslieder, teilweise instrumental, teilweise gesungen mit deutschen Texten. 

Der atmosphärisch dichte Abend wird aufgelockert durch Getränke und Snacks aus der polnischen Küche. Alle Bürger sind zur Veranstaltung eingeladen. Der Eintritt ist frei. Gerne werden am Ende des Abends aber Spenden entgegengenommen, die die Arbeit des Komitees für Städtepartnerschaften unterstützen. Weitere Infos auf chodziez.de

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