Printen und Tee im Zelt der Pfadfinder - Mitglieder vom Stamm St. Martin Nottuln planen Lagerfeuer

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„Welpen“ und „Wölflinge“ vom Pfadfinderstamm St. Martin Nottuln treffen sich immer montags zur gemeinsamen Gruppenstunde im Vereinsheim in der Otto-Hahn-Straße.

Nottuln. Etwas klebrige Hände hatte der 8-jährige Tom am Montag. Doch das Ergebnis der vorangegangenen Bastelaktion konnte sich sehen lassen: Acht Kinder der Gruppen „Welpen“ und „Wölflinge“ der Pfadfinder Nottuln fertigten mit reichlich Kleister, aus buntem Papier und Einmachgläsern schicke Teelichtbehälter. „Unsere Grundidee lautet ,learning by doing‘ – das gilt für alle unsere Projekte“, erklärt Matthias Schiewerling. Der 30-Jährige gehört zum Leitungsteam des Stammes St. Martin Nottuln, der zur Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) zugehörig ist.

Während des Martinimarktes steht für die Pfadfinder nun die nächste große Aktion an. „Wir kommen mit einem eigenen Zelt“, verspricht Malte Schürkötter, Pädagogischer Leiter des Stammes aus dem Stiftsdorf. Selbst gebackene Printen und warmen Tee gibt es dann für die Kinder. „Zumindest Letzteres ist eine gesunde Alternative zu den vielen Süßigkeiten, die auf dem Markt erhältlich sind“, so Schiewerling. Für leuchtende Kinderaugen soll auch ein Lagerfeuer sorgen. In gemütlicher Runde können die jungen Martinimarkt-Besucher ein Stockbrot über die Flammen halten. Und auch für die Erwachsenen haben die Pfadfinder eine Köstlichkeit vorbereitet: Sie bekommen Met.

„Der Martinimarkt ist für uns eine schöne Möglichkeit, uns selbst vorzustellen“, findet Schiewerling. Immer wieder sei der 120 Mitglieder starke Nottulner Stamm auf der Suche nach Jugendlichen, die sich ehrenamtlich als Leiter in den jungen Pfadfindergruppen engagieren. „An allen drei Markttagen können Besucher zu uns kommen – wir versuchen jede Frage zu beantworten“, sagt Schiewerling.

Sicher vorbeischauen wird auch „Wölfling“ Tom. „Ich habe schon beobachtet wie das Riesenrad aufgebaut wurde“, berichtet er über eine weitere Martinimarkt-Attraktion. „Ich bin gerne Pfadfinder. Mir gefällt besonders gut, dass wir viel in der Natur machen, zum Beispiel Vogelhäuschen bauen oder den Wald erkunden“, ergänzt er.

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