„Die perfekte Lösung“: Interview mit GW Nottulns FSJler Sebastian Hauke

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Sebastian Hauke ist seit September der neue FSJler beim Sportverein Grün-Weiß Nottuln.

Nottuln. So wie Sebastian Hauke aus Dülmen geht es wohl vielen Abiturienten: Der Abschluss ist in der Tasche, aber dann kommt die große Frage nach dem „Wie geht es weiter?“. Doch der 18-Jährige entdeckte das Angebot von Grün-Weiß Nottuln und begann Anfang September sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei dem Sportverein. Streiflichter-Mitarbeiter Tim Nieswandt hat mit dem begeisterten Sportler gesprochen – wieso er sich dafür entschieden hat, was ihm an dem FSJ gefällt und was er sich davon verspricht.

Nach dem Abitur gehen viele Studieren oder beginnen eine Ausbildung. Wieso hast du dich für ein FSJ entschieden?

Sebastian Hauke: Ich weiß eigentlich, dass ich studieren möchte, aber habe das Problem, dass ich noch keine Ahnung habe, was ich wirklich machen möchte. Von daher ist das FSJ die perfekte Lösung für mich nach dem Abi.

Und wieso hast du dich dann für ein FSJ bei Grün-Weiß Nottuln entschieden?

Sebastian: Ich wollte auf jeden Fall etwas mit Menschen machen, und sportbegeistert bin ich auch. Von daher passte das Profil sehr gut. Das FSJ deckt viele Bereiche ab, die mich interessieren.

Welche Bereiche sind das?

Sebastian: Zum einen ist das die Arbeit im Verein. Es ist wirklich beeindruckend, wie viele Menschen im Hintergrund arbeiten, damit so ein großer Verein funktionieren kann. Ein weiterer Bereich ist die Arbeit mit den Schulen. Wir unterstützen bei den Hausaufgaben und bieten ein Bewegungsangebot für die Kinder an, damit die sich im Ganztag austoben können. Dazu kommen natürlich dann die einzelnen Abteilungen, in denen ich eingesetzt werde.

Wonach richten sich deine Einsatzgebiete? Hast du einen geregelten Tagesablauf?

Sebastian: Generell läuft das FSJ auf eine Stundenzahl von 39 Stunden pro Woche hinaus. Dabei sind die Zeiten sehr flexibel. Ich arbeite zum Beispiel manchmal den ganzen Tag in der Geschäftsstelle, an anderen bin ich mittags in der Schule und abends noch bei Kursangeboten.

Welches Kursangebot spricht dich bisher am meisten an?

Sebastian: Definitiv Taekwondo. Ich trainiere selbst seit 12 Jahren diese Kampfsportart, und Grün-Weiß Nottuln bietet es erst seit Kurzem an. So kann ich aktiv unterstützen. Aber auch Trampolinspringen finde ich sehr interessant. Es war spannend, nochmal von null anzufangen.

Was erhoffst du dir von dem Freiwilligen Jahr?

Sebastian: Natürlich hoffe ich, eine Entscheidungshilfe für meine berufliche Zukunft zu bekommen. Aber jetzt freue ich mich erstmal auf ein spannendes Jahr, in dem ich viele Erfahrungen sammeln und durch die Interaktion mit den Menschen viel lernen kann. Ich freue mich auf die weitere Zeit.

Zur Person

Sebastian Hauke

... ist 18 Jahre alt und wohnt bei seinen Eltern in Dülmen. Seine 22-jährige Schwester studiert in Dortmund. In diesem Jahr hat er sein Abitur am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium abgeschlossen und im September das Freiwillige Soziale Jahr bei Grün-Weiß Nottuln angefangen. In seiner Freizeit macht er wie sein Vater Taekwondo und ist generell sportbegeistert. Neben Sport interessiert sich der Abiturient noch für Computer.

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