Wechsel in der Teamleitung

Messdienerschaft Nottuln unter neuer Führung

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Die Leiterrunde der Messdienerschaft Nottuln mit neu zusammengesetzter Teamleitung. Etwas im Vordergrund stehen Jonas Henke und Leonie Tölle.

Nottuln. Gut einen Monat ist es her, dass es in der Leiterrunde der Messdienerschaft Nottuln zu neuen Ämterwahlen kam. Neben einem neuen Räppel-Orga-Team, sowie neuen Raumwärten und einigen anderen Ämtern, wurde auch eine neue Teamleitung gewählt. Oder zumindest teilweise.

Alina Frangenberg, die das Amt mit Jonas Henke an ihrer Seite seit dreieinhalb Jahren mit Bravour ausgefüllt hat, kann aus beruflichen Gründen nicht mehr als Teamleitung weitermachen. Trotz dieses Verlustes waren die Messdienerleiter am Ende des Abends frohen Mutes, dass sie nun mit Leonie Tölle einen vielversprechenden Ersatz als Teamleitung haben werden. Die neue Teamleiterin hat quasi den „typischen Werdegang“ in der Messdienerschaft vollzogen: In der vierten Klasse, direkt nach der Kommunion, entschied sie sich mit sieben anderen Freundinnen Messdienerin zu werden. Vier der damals sieben Kinder, einschließlich Leonie Tölle, sind sogar 2015 Leiter geworden. Das sei doch ein gutes Zeichen für das innere Klima, so die 20-Jährige.

„Der Teamgeist und der Zusammenhalt stehen hier immer im Vordergrund, besonders auf Messdienerfahrten oder bei gemeinsamen Projekten.“ Bei diesen Projekten reizt sie besonders die Arbeit mit den Kindern. Nicht umsonst ist sie mittlerweile über das Vorbereiten der Gruppenstunden hinausgegangen, und studiert jetzt Grundschullehramt. Dass sie aber jetzt neben ihrem Studium noch Teamleitung ist, war „irgendwie geplant, aber irgendwie auch nicht.“ Die Überlegungen standen wohl schon länger im Raum, und da sich niemand anderes gemeldet hatte, stand dem nichts mehr im Wege. Und jetzt, da sie gewählt ist, freut sie sich auf die kommenden Herausforderungen. „Ich werde versuchen, auch ein bisschen frischen Wind reinzubringen.“ Als nächste Projekte stehen dann das Nachtreffen der Messdienerfahrt am 14. Juli, die Herbstfahrt in einen Freizeitpark und mit viel Glück seit langem wieder eine Sommerfahrt an, die zu einem Erlebnisbad führen soll. Die erste „Bewährungsprobe“ für die Teamleitung wurde schon bei der 72-Stundenaktion mit Bravour gemeistert.

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