Komödie „Akt met Lilie“ ab dem 24. März auf der Bühne

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Bei dem neuen Stück der Plattdeutschen Laienspielschar Nottuln e.V. „Akt met Lilie“ erwartet die Besucher eine Komödie mit viel List und Hinterhalt.

Nottuln. Bereits seit dem Martini-Markt-Wochenende treffen sich die sechs Schauspieler, der Regisseur und die Souffleuse der Plattdeutschen Laienspielschar Nottuln e.V. zweimal wöchentlich zu den Proben des neues Theaterstücks „Akt met Lilie“, mit dem sie am Sonntag, 24. März, ab 16.30 Uhr Premiere feiern. Gespielt wird im Gasthaus Denter, Burgstraße 7, in Nottuln.

Das Stück handelt vom Heiratsschwindler Max (Laurenz Rumphorst) , der sich bei der Eisenbahner-Witwe Hilde (Susanne Pietruska) zur Ruhe gesetzt hat. Eines Tages kommt seine kleine Welt ins Wanken. Es erscheint die junge Elisabeth (Stephanie Alberternst), die sich als seine Tochter ausgibt. Er erbt ein Akt-Gemälde von einer Dame, die er hat sitzen lassen. Der Neffe Ludwig (Bernd Nieland) der Verflossenen setzt alles daran, in den Besitz des Gemäldes zu kommen, und sein schüchterner Untermieter Clemens (David Gerding) wird über Nacht zum Frauenheld. Max reicht’s. Er wittert hinter jedem einen Gauner und beschließt das Pferd von hinten aufzuzäumen, jedoch ohne zu prüfen, ob dieser Gaul nicht auch ein trojanisches Pferd sein könnte.

Die Komödie wurde von Peter Wekwerth geschrieben und von Gerd Meier ins Niederdeutsche übersetzt. „Wir freuen uns, dass unsere Teresa Blümke auch in diesem Jahr das Stück ins Münsterländer Plattdeutsch übersetzt hat“, so erster Vorsitzender des Vereins Willi Hölscher. „Ihr gilt ein großer Dank, dass sie uns schon viele Jahre unterstützt.“ Unterstützung bekommen die Spieler und Regisseur Mark Wortmann außerdem von der Souffleuse Christine Holland, Monika Hinsenhofen und Conny Beckord, die in der Maske tätig sind, und den Bühnenbauern Walter Wortmann und Heinz Schlichtmann.

„Für die Sonntage sind maximal 150 Plätze vorgesehen“, erzählt Spielerin Sonja Humberg. „So haben die Zuschauer beim Kaffee und Kuchen mehr Platz. Das Besuchererlebnis wird noch besser“, lacht Regisseur Mark Wortmann. Außerdem ist, neben der Regie, die Wortmann für Maria Schlichtmann übernommen hat, auch die Premiere am Sonntag neu. „Das hat allerdings keinen bestimmten Grund“, erklärt Wortmann. „Es gibt schlichtweg keine andere Möglichkeit. Deswegen spielen wir auch einmal weniger als in den Vorjahren.“

„Ein großes Problem, was wohl alle plattdeutschen Vereine haben, ist, dass wir zu wenig Mitglieder haben“, weiß Wortmann. „Eigentlich haben wir ein typisches Vereinsleben“, fügt der erste Vorsitzende hinzu. „In regelmäßigen Abständen gibt es Feste oder Ehrungen.“ Ob man als aktives oder passives Mitglied dem Verein beitreten will, ist nicht von Bedeutung. Jeder ist willkommen. Interessierte können sich unter Tel. (0151) 15191354 melden oder die Spieler ansprechen.

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