„Frühlingsboten“ in Nottuln – Vernissage mit Ben Kamili in der Galerie Hovestadt

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Gabriele Hovestadt und Ben Kamili vor der gemalten Rapslandschaft auf Föhr.

Nottuln. Runde, rechteckige oder quadratische Leinwände, das ist dem Künstler Ben Kamili total egal. Hauptsache draußen in der Natur, neben sich große Farbeimer und seine Hände mitten darin.

Denn der Künstler gestaltet seine Bilder nicht nur standardmäßig mit dem Pinsel, sondern benutzt vor allem seine Hände um Landschaften, Blumen, Schlossgärten oder Dünen auf die Leinwände zu bringen. Die Ölfarbe, die er verwendet, heißt Mussini, diese ist eher cremig und ist daher perfekt für Kamilis dreidimensionale Kunstwerke geeignet. Ein Bruchteil seiner Gemälde der Reihe „Frühlingsboten“ ist in der Galerie Hovestadt in Nottuln ausgestellt. Am vergangenen Sonntag war Kamili selbst bei der Eröffnung dabei und begrüßte viele Kunstliebhaber. Die 36 Werke des in Mazedonien geborenen Künstlers, die unter anderem deutsche Landschaften zeigen, trafen sehr schnell auf großes Interesse der Anwesenden.

Nach der Eröffnungsansprache mit vielen Details über sein Leben, sowie über seine eigene Geschichte zur Kunst und über die Veränderungen innerhalb der Galerie Hovestadt, hatte jeder die Möglichkeit das Gespräch mit dem Künstler oder mit Galerieinhaberin Gabriele Hovestadt zu suchen. Die Ausstellung wird bis zum 23. März in Nottuln zu sehen sein, bevor der Künstler mit weiteren Gemälden nach Korea und Katar reist, um dort die Bilder zu präsentieren. „Ich bin sehr froh, dass Ben Kamili zugestimmt hat, in das kleine Nottuln zu kommen. Wir haben aber auch schon darüber geredet, dass es zwar das erste aber nicht das letzte Mal sein wird“, verkündet Gabriele Hovestadt mit einem Lachen.

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