Das Krögerheim soll durch einen Neubau ersetzt werden. Erste Pläne liegen vor

Zeitgemäßes Raumangebot

Das Krögerheim (rechts neben dem Torhaus) soll abgerissen und durch eine moderne Begegnungsstätte für Jung und Alt ersetzt werden.

Havixbeck. Bereits im Jahr 2010 fiel beim Bischöflichen Generalvikariat in Münster nach Gegenüberstellung von möglichen Sanierungs- und Neubaukosten die Entscheidung, anstelle des jetzigen Krögerheims in Havixbeck eine neue moderne Begegnungsstätte für Jung und Alt zu errichten.

Das energetisch sowie vom Raumangebot her nicht mehr zeitgemäße Gebäude soll durch ein den veränderten Aufgaben angepasstes und optimiertes Bauwerk ersetzt werden. Ein münsterisches Architekturbüro erhielt den Auftrag, eine Entwurfsplanung durchzuführen und mit dem bischöflichen Bauamt abzustimmen. Der wichtige Kontakt zur Pfarrgemeinde St. Dionysius und St. Georg erfolgt über eine Planerrunde, in der Mitglieder des Kirchenvorstandes, des Pfarrgemeinderates, des Büchereiteams und der Jugendgruppen vertreten sind. Sprecher ist Heinrich Schleiner.

Durch den Abriss wird zunächst eine Baulücke entstehen, die durch das Torhaus und die Bücherei begrenzt wird. Das bisherige Büchereigebäude wird ohne wesentliche äußerte Veränderungen in die Planung mit einbezogen. Das Torhaus als denkmalgeschütztes Gebäude bedarf besonderer Berücksichtigung bei der Gesamtplanung. „Natürlich sind bei den aktuellen Planungen die Überlegungen hinsichtlich der langfristigen Kosten für die zu schaffenden Nutzflächen der begrenzende Faktor“, so Schleiner. Eine wichtige Rolle spielen aber auch städtebauliche Überlegungen und Zusammenhänge, die sich aus der Lage des Grundstücks sowie seiner Nachbargebäude ergeben. Erste Pläne des Architekten zeigen bereits ein Raumkonzept, das mit den Geldgebern beim Bistum Münster abgestimmt und demnächst zur Diskussion gestellt werden soll. Heinrich Schleiner geht davon aus, dass viele Wünsche und Bedürfnisse der Nutzung durch entsprechende Raumaufteilung, durch die Wahl moderner und belastbarer Baustoffe, aber auch durch möglichst multifunktionale Ausstattung des Gebäudes erfüllt werden. Schleiner: „Durch die Verwirklichung des geplanten Bauvorhabens erhält die Gemeinde ein modernes, zentral gelegenes Gebäude, das neben dem Pfarrheim in Hohenholte zum Dreh- und Angelpunkt des seelsorglichen Lebens werden kann“. Die Realisierung wird für 2013 angestrebt.

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