Noch bis Sonntag 

„Natur am Bau!“: Festival auf dem Gelände der Burg Hülshoff

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Nora Burkhardt (von links), Lara Loescher, Alper Kazokoglu, Florian Schuster vom Studio Umschichten, Dr. Jörg Albrecht und Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger sitzen im Festivalzentrum „Slow Carbon Castle“ auf Campingstühlen, die beim diesjährigen Wacken-Festival liegen blieben.

Havixbeck. Wie bauen wir Menschen derzeit den Planeten um? Und mit welchen Konsequenzen? Können wir die globale Erwärmung noch aufhalten? All dies sind Fragen mit denen sich das Team rund um Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, Vorstandvorsitzende der Droste-Stiftung und LWL-Kulturdezernentin, und Dr. Jörg Albrecht, künstlerischer Leiter des Center for Literature, in den Vorbereitungen auf das „Natur am Bau Festival“ beschäftigt haben. Am Mittwoch wird die Veranstaltung eröffnet – das Festival endet am Sonntag, 15. September.

„Die Burg Hülshoff wird als sehr traditionell angesehen und dies wollen wir mit dem Festival an diesen fünf Tagen brechen, denn wir wollen die Leute wachrütteln“, so Rüschoff-Parzinger. Bei dem Festival werden von zahlreichen Autoren, Musikern, Aktivisten, Künstlern, darunter auch Studenten der „Münster School of Design“, neue Zukunftsentwürfe für den Planeten Erde vorgestellt.

Ökologie, Architektur und Kunst treffen hierbei aufeinander und bieten dem Publikum Lesungen, Installationen, Performances, Konzerte und Open-Air-Kino. Am Sonntag um 14 Uhr gibt es ein Musikpicknick im Burgpark. Das Stuttgarter Architekturbüro „Studio Umschichten“ hat mit Gegenständen, die auf dem Festivalgelände des „Wacken Open Air“ weggeworfen wurden und aus 15 Automobilen den Kern des Festivalzentrums gebaut, das „Slow Carbon Castle“.

„Die Autos auf dem Gelände, haben einen leeren Tank, um zu verdeutlichen, dass uns die Rohstoffe ausgehen“ so Alper Kazokoglu vom Studio Umschichten. Das Symposium „Ökologie und Wahnsinn“ widmet sich im großen Bauhaus-Jubiläumsjahr der Frage, ob es ein neues Bauhaus braucht und wie dieses aussehen könnte. „Das Bauhaus war radikal und revolutionär, wir wollen noch weiter darüber hinausdenken“, so Albrecht. „Die Vielfalt macht das Programm aus und wir wollen inspirieren wieder neu auf Literatur und Sprache zu achten und die Natur um uns herum zu schätzen“, da ist sich das ganze Team einig.

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Das Programm

11.9.: 18 Uhr Eröffnung an Burg Hülshoff, 
12.9: Programm ab 17 Uhr,
13.9: Programm ab 10.30 Uhr,
14.9: Programm ab 14 Uhr,
15.9 Programm ab 10 Uhr. An allen Tagen gibt es unter anderem Live-Musik zu hören.

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