Zusammenschluss der Kirchenchöre. Gemeinsamer Auftritt am 16. Januar

„Musik verbindet“

Berthold Staubermann, Gisela Schleinhege und Pastor Siegfried Thesing (von links) hoffen auf ein reibungsloses Zusammenwachsen der beiden Kirchenchöre Havixbeck und Hohenholte.

Havixbeck/Hohenholte. Es deutete sich schon seit einiger Zeit an.

Nach Gesprächen, die bereits seit September 2010 geführt wurden, haben die Vorstände der beiden Kirchenchöre St. Dionysius Havixbeck und St. Georg Hohenholte nunmehr einstimmig beschlossen, künftig als ein gemeinsamer Chor aufzutreten. Bei der gemeinsamen Generalversammlung am 24. Mai soll der Zusammenschluss offiziell besiegelt werden.

Erster offizieller gemeinsamer Auftritt unter der Leitung des Musikpädagogen Peter Winkens, der bisher schon den St. Georg-Kirchenchor dirigierte, ist der Rundfunkgottesdienst am Sonntag, 16. Januar, um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Dionysius.

Ein weiteres Ereignis wird der Festgottesdienst am 6. Februar aus Anlass des Goldenen Priesterjubiläums von Propst em. Robert Holtstiege sein.

Wie Gisela Schleinhege, Vorsitzende des Havixbecker Kirchenchores, und Berthold Staubermann als Vertreter des Hohenholter Chores betonen, sei dieser Zusammenschluss aus freien Stücken erfolgt, zumal beide Chöre nicht mehr über das Stimmenpotenzial verfügten, um die Auftritte bei den Hochfesten der Kirche in der gewünschten Weise zu gestalten. Das insgesamt vorhandene Stimmenvolumen soll nun besser ausgeschöpft werden.

Beide Chöre umfassen jeweils rund 35 Sängerinnen und Sänger. Bei einem Durchschnittsalter von 65 bis 70 Jahren habe jedoch eine Überalterung eingesetzt, die zum Handeln gezwungen hätte. Die Vorstände vertreten die Auffassung, dass sich beide Chöre in den Stimmen ergänzen, was sie auch bereits bei gemeinsamen Auftritten anlässlich der Verabschiedung von Pfarrer Klemens Emmerich und der Einführung von Pfarrer Siegfried Thesing im Jahre 2009 unter Beweis gestellt hätten.

Pastor Thesing versichert, dass niemand den Chören die Pistole auf die Brust gesetzt hätte. Auch finanzielle Überlegungen hätten keine Rolle gespielt. Thesing hofft, dass viele Sängerinnen und Sänger diesen Weg mitgehen. Ein solcher Schritt sei sicher sehr schmerzhaft, biete aber auch die Chance zu einem Neubeginn und zu Synergieeffekten. „Musik verbindet“ sieht Gisela Schleinhege positiv in die Zukunft und äußert sich zuversichtlich, dass die beiden Chöre auch menschlich zusammenwachsen werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare