DRK sagt Danke

Anerkennung für Sanitäter in Havixbeck 

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Patricia Vogel (Justiziarin DRK-Kreisverband Coesfeld, von links), Gregor Veltkamp (Vizepräsident DRK Coesfeld) und Kreisrotkreuzleiter Dirk Musholt (rechts) bedankten sich bei den Sanitätern Anna Peitzberg (Rettungssanitäterin, von links), Steffen Halstrick (Rettungsassistent) und Michael Hoffmann (Leiter des Rettungsdienstes) für ihren Einsatz. 

Havixbeck/Kreis Coesfeld. Rettungssanitäter sein – sicherlich kein einfacher Job. Letztlich weiß man nie, ob es ein ruhiger oder ein anstrengender Tag wird. „Man sollte sich schon darauf einstellen, dass es an den Weihnachtsfeiertagen sehr viel zu tun gibt“, sagt Gregor Veltkamp, Vizepräsident beim DRK im Kreis Coesfeld. Und genauso war es auch an Heiligabend, als die diensthabenden Sanitäter als Anerkennung für ihren Einsatz an den Feiertagen vom Leiter des Rettungsdienstes im Kreis Coesfeld, Michael Hofmann, ein kleines Dankeschönpräsent überreicht bekamen.

Erst kurz vor 11 Uhr kamen Steffen Halstrick und Anna Peitzberg von einem Einsatz zur Rettungswache nach Havixbeck zurück, um sich dort mit einem Kaffee zu stärken. Netter Gedanke – Pause war aber nicht, denn schon ging es wieder los. Es piepte einmal laut, der nächste Notruf kam rein und der Kaffee musste warten. Die Zeit reichte noch so eben für die Übergabe des Präsents und für ein Erinnerungsfoto. 

Um 6.30 am heiligen Morgen begann ihr Dienst, Pause bisher nahezu Fehlanzeige. „Die Notfälle sind an solchen Feiertagen doch schon meistens recht zahlreich“, betont Veltkamp. „Das liegt vor allem daran, dass viele Leute versuchen, Arztbesuche auf die Zeit nach den Feiertagen zu verschieben. Das passt schon, die Feiertage überstehen wir noch, denken sie. Leider ist es dann aber oft so, dass das nicht funktioniert. Und so müssen wir raus und helfen. Alkohol spielt an den Weihnachtstagen übrigens nicht so eine große Rolle. Dieses Problem kommt erfahrungsgemäß erst in der nächsten Woche an Silvester mehr zum Tragen.“ 

Insgesamt ist das DRK mit den Möglichkeiten im Kreis sehr zufrieden. „Seit Mitte 2019 ist in Nottuln am Krankenhaus ein topausgestattetes Notfallfahrzeug an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr stationiert,“ so Michael Hofmann. „Es war eine gute Idee, das Fahrzeug dort zu stationieren. Es ist voll ausgelastet. Im Januar kommt dann noch ein zweites Rettungsfahrzeug in Billerbeck hinzu, so dass wir für die gesamte Region sehr gut ausgestattet sind.“ Nach knapp 30 Minuten war die kleine Feierstunde schon vorüber. Der Tross zog weiter, um in Nottuln weitere Präsente zu überreichen.

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