Entschärfung wird vorbereitet

Zwei Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg in Dülmen gefunden: Hier wird evakuiert

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Der Radius der Evakuierung beträgt 500 Meter.

Dülmen. Auf dem Gelände des Baubetriebshofes am Ostdamm sind im Zuge einer routinemäßigen Verdachtspunktuntersuchung zwei 10 Zentner-Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Diese sollen noch heute (29. Juli)  entschärft werden. Stadtverwaltung, Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und DRK bereiten sich aktuell die kurzfristige Evakuierungsmaßnahme vor.

Für die Entschärfung ist eine Evakuierung sämtlicher Gebäude in einem Radius von voraussichtlich 500 Metern um den Fundort erforderlich (siehe Luftbild). Anwohnerinnen und Anwohner werden darum gebeten, sich darauf einzustellen, dass sie im Laufe des Nachmittages für einige Zeit ihre Wohnungen verlassen müssen beziehungsweise diese nicht erreichen können. Genauere Uhrzeiten können derzeit leider noch nicht benannt werden. 

Evakuierungsteams werden dann von Haus zu Haus gehen, um auf das sofortige Verlassen der Wohnung hinzuweisen. Bürgerinnen und Bürger müssen sich zudem im Evakuierungsbereich auf Straßensperrungen einstellen.

Für Personen, die während einer möglichen Evakuierung nicht bei Freunden, Verwandten oder anderswo unterkommen können, wird es einen Aufenthaltsbereich geben, der noch mitgeteilt wird. Menschen, die ohne Hilfe nicht in der Lage sind, ihre Wohnung zu verlassen, werden gebeten, sich ab 15 Uhr unter folgender Telefonnummer in der Feuer- und Rettungswache zu melden: 02594/12-777.

Die Stadt Dülmen und die Feuerwehr werden über den Ticker der Internetseite www.duelmen.de sowie über die örtlichen und sozialen Medien informieren. Im betroffenen Bereich wird es zudem auch Lautsprecherdurchsagen geben.

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