120 Brote von zehn Betrieben werden getestet

Welches ist das beste Brot? Zweitägige Brotprüfung in der Sparkasse in Dülmen

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Sind gespannt auf die diesjährigen Ergebnisse: Brotprüfer Karl-Ernst Schmalz (von links), Obermeister Martin Bäumer (Bäckerei Bäumer), Martin Weiß (Bäckerei Lüningmeyer), Hermann Grote (Bäckerei Grote) sowie Christoph Schrey (Sparkasse Westmünsterland).

Dülmen. Kassler, Bauernstuten oder lieber ein klassisches Weißbrot. „Das sind definitiv die Lieblinge im Münsterland“, so Obermeister Martin Bäumer bei der diesjährigen Brotprüfung in der Sparkasse Westmünsterland am Overbergplatz in Dülmen. Wie jedes Jahr werden Brote aus dem Kreis Coesfeld getestet. „Wir möchten die Brote nicht einfach nur bewerten. Wir möchten Qualität sichern“, so Prüfer Karl-Ernst Schmalz. Deshalb werden nicht nur Punkte vergeben, sondern auch Gutachten erstellt, um eine möglicherweise nötige Verbesserung des Brotes herbeizuführen.

Das Teilnehmerfeld kann sich auf jeden Fall sehen lassen: 120 Brote. Zehn verschiedene Betriebe. Alle mit einem Ziel: Die Höchstpunktzahl von 100 Punkten und die Auszeichnung “sehr gut“. Doch wie wird überhaupt geprüft? „Erstmal ist es wichtig, dass das Brot einen Tag alt ist“, so Schmalz. Die Brote werden in den Kategorien Erscheinungsbild, Kruste, Porenbild, Geruch und natürlich Geschmack geprüft. Jedes Brot startet mit 100 Punkten, bei Mängeln in den einzelnen Kategorien erfolgen Abzüge. Mit „sehr gut“ wird ein Brot nur ausgezeichnet, wenn es keinerlei Fehler aufweist.

Falls dies drei Jahre in Folge geschieht, erhält der Betrieb eine goldene Auszeichnung. „Ich habe heute morgen schon einige tolle Brote getestet – ich freue mich auf den Rest“, schmunzelt Schmalz.

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