Neubau bezugsfertig

Umzug gestartet: 60 Clemensschwestern ziehen in neues Gebäude des Maria-Ludwig-Stifts

Clemensschwestern Dülmen Maria-Ludwig-Stift Alexianer
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Thomas Kampen (links, Leitung der sozialen Betreuung) und Schwester Charlotte Schulze Bertelsbeck (Generaloberin) zeigen den Innenhof des Wohngebäudes.

Dülmen. Viel Trubel erwartet die 60 Clemensschwestern und Mitarbeiterinnen des Maria-Ludwig-Stifts in den nächsten 14 Tagen: Das Stift zieht ab heute um in den Neubau auf dem gleichen Gelände. Pro Tag ziehen jeweils zwölf Schwestern in ihr neues Domizil.

Dort wohnen sie in unterschiedlichen Wohngruppen, die nach Straßennamen benannt sind: Roger-Schutz-Weg, Dietrich-Bonhoeffer-Weg, Maria-Alberti-Weg, Astrid-Lindgren-Weg und Nelson-Mandela-Weg. „So hat jeder Bewohner mit seinem Zimmer eine eigene Adresse“, erklärt Leiter der sozialen Betreuung Thomas Kampen. In dem Wohngebäude sind nicht nur alle Zimmer untergebracht, sondern unter anderem auch ein Entspannungsraum, Gästezimmer, Besprechungszimmer und ein Keller mit viel Stauraum.

Balkone breit genug für Betten

Jede Wohngruppe ist außerdem mit einer großen Küche ausgestattet. „Hier können die Schwestern auch selbst kochen“, freut sich Generaloberin Schwester Charlotte Schulze Bertelsbeck über die Neuerung. Im Innenhof des hufeisenförmigen Gebäudes befindet sich ein grüner, ruhiger Innenhof, wo von dem Baulärm bereits nichts mehr zu hören ist.

Hier sollen künftig – nach der Corona-Pandemie – auch Veranstaltungen stattfinden. Zuschauer können dann auch über den Balkon teilnehmen. Da diese so geräumig sind, können die Bewohnerinnen sogar mit dem Bett auf dem Balkon sitzen. Fünf Gruppen ziehen jetzt bereits ein, die letzte steht noch leer. Hier können in Zukunft auch Bürger und Bürgerinnen aus Dülmen und Umgebung am „Aenne-Burda-Weg“ wohnen.

In Zukunft wieder für Öffentlichkeit öffnen

Hinzukommt der zweite Bauteil, in dem noch letzte Arbeiten laufen. Hier befinden sich bald die Kapelle, ein geräumiges Kaminzimmer (Veranstaltungszimmer), in dem bis zu 80 Menschen Platz finden, sowie ein Café und Empfangsbereich.

„Sobald es wieder möglich ist, möchten wir unser Haus wieder für die Öffentlichkeit öffnen, Veranstaltungen anbieten und wieder mit Vereinen wie der kfd zusammenarbeiten“, betont Kampen. Bis auf das Haus Gertrude – ein sanierter Bau aus den 80er Jahren – wird das alte Gebäude abgerissen. Auf dem Gelände sollen neben Parkplätzen, Wegen und einer Gartengestaltung in Zukunft noch weitere Gebäude entstehen.

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