Sommerfest à la Italien im Maria-Ludwig-Stift

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Für Schnappschüsse gern genutzt – hier von Heimleiter Christian Lohmann (links) und Thomas Kampen, Leiter des Sozialen Dienstes: das selbstgemalte Bild vom Petersplatz mit Papst und Ordensfrau mit wechselnden Gesichtern.

Dülmen. Dolce vita im Maria-Ludwig-Stift: Am Freitag stand das diesjährige Sommerfest des Seniorenheims der aktuell dort wohnenden 73 Clemensschwestern im Zeichen Italiens.

Nach dem Kaffeetrinken draußen unterm großen Zeltdach gab es Cocktails, die Dekoration war in den italienischen Nationalfarben grün-rot-weiß gehalten, und bei Projektstationen drehte sich alles um Rom und sein Umland: Es wurden Freundschaftsbänder in den Nationalfarben geknüpft, ein Mosaikbild wurde mit italienischen Motiven bemalt, und bei einer „Reise durch Italien“ ging’s mit einem Dreirad-Tandem übers Gelände, vorbei etwa an Stationen wie „Trevi-Brunnen“ oder auch „Spanische Treppe“ – dargestellt mit Infos und Fotos. Abends gab’s für alle Pizza, die im stählernen, holzbefeuerten Outdoor-Ofen gebacken wurde. 

Ein Thema war auch der Neubau des Wohnheims, der vor kurzem gestartet ist. Sechs Wohnbereiche mit je zwölf 20 Quadratmeter großen Einzelzimmern und zusätzlicher Einzel-Nasszelle errichten die Alexianer, die das Heim 2016 von den Clemensschwestern übernommen haben und aktuell mit 50 Mitarbeitern im Maria-Ludwig-Stift tätig sind, an der Coesfelder Straße. Eine Kapelle mit 80 Sitzplätzen kann dank einer mobilen Wand um die Fläche eines Cafés erweitert werden, das integrativ betrieben wird und auch externen Nutzern offensteht. „Zusätzlich wird es einen Festsaal beziehungsweise Vortragsraum mit 80 Sitzplätzen geben, den auch gern Gruppen von außen nutzen können – etwa Musikgruppen“, so Heimleiter Christian Lohmann. 

Die Bauzeit wird etwa anderthalb bis zwei Jahre dauern. Nach Fertigstellung des neuen Wohnheims erfolgt der Abriss des größten Teils des bisherigen Gebäudebestands.

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