Segen fürs Motorrad: 8. Juni Motorradtour und ökumenischer Gottesdienst

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Das Organisationsteam, bestehend aus Dirk Lökes (von links), Pfarrer Ferdinand Hempelmann, Philipp Hölkes, Pfarrer Ulrich Höltershinken, Kristoffer Lökes und Pfarrerin Susanne Falcke.

Buldern. Abendessen bei der Familie Lökes. Drei begeisterte Motorradfahrer unterhalten sich über den Motorrad-Gottesdienst am Nürburgring. Mit im Gespräch die besorgte Mutter und Pfarrsekretärin Martina Lökes. Das war der Grundstein für eine Idee, die von den Brüdern Philipp und Kristoffer angesprochen und gemeinsam mit Vater Dirk Lökes umgesetzt worden ist. „Der Kontakt zur Kirche für einen Motorradgottesdienst war dann sehr leicht herzustellen“, erinnert sich Philipp Lökes. „Martina Lökes kam begeistert auf mich zu und so versuchten wir, die Idee weiterzuführen“, so Pfarrer Ferdinand Hempelmann. „Uns war schnell bewusst, dass wir den geplanten Motorradgottesdienst ökumenisch gestalten wollen.“

So ging der Kontakt weiter an die evangelische Kirchengemeinde, die sofort mit im Boot – oder viel mehr auf dem Motorrad – war. „Wir haben eine Gemeindegruppe, die Motorradfreunde, die uns jetzt schon eine Zusage für den Gottesdienst gegeben haben“, freut sich Pfarrerin Susanne Falcke. Mit dabei ist auch Pfarrer Ulrich Höltershinken – ein echter Motorradgottesdienst-Veteran. „Ich habe schon oft an solchen Veranstaltungen teilgenommen, auch wenn ich mittlerweile selbst kein Motorrad mehr fahre“, erklärt Höltershinken. Mit dabei hat er ein besonderes Kreuz. „Das Kreuz besteht aus einer Motorradkette und einem Antriebsritzel, die aktiv genutzt worden sind“, verrät der ehemalige Motorradfahrer.

Die eigentliche Idee kam aber von den Brüdern Philipp und Kristoffer Lökes, die gemeinsam einen Großteil der Planung übernahmen. „Wir sind immer wieder gemeinsam durch den Kreis gefahren, bis wir uns auf die endgültige Strecke festgelegt hatten. Das Ergebnis mussten wir dann beim Straßenverkehrsamt anmelden“, erinnert sich Kristoffer Lökes. Auch die Werbung und die Gestaltung lag in den Händen der Brüder. In der Schüler-Werbeagentur am Pictorius-Gymnasium „Pictur“ entstand das Plakat für die Veranstaltung. „Danach haben wir uns darum gekümmert, das Plakat in Fahrschulen, an Bikertreffs und auch über das Internet zu verbreiten“, so Philipp Lökes. Gemeinsam mit ihrem Vater Dirk Lökes werden sie auch die Tour leiten. Das Programm am 8. Juni startet um 13 Uhr auf dem Parkplatz des Freizeitbads Düb in Dülmen. Dort startet die Motorradtour in Begleitung des DRK in Richtung Longinusturm in Nottuln, wo es eine kleine Pause geben wird. Auf dem Rückweg ist das Ziel der Pfarrgarten St. Pankratius in Buldern, wo gegen 16 Uhr der ökumenische Gottesdienst mit Motorradsegnung stattfinden wird. Die Band „Auszeit“ wir den Gottesdienst musikalisch begleiten. Im Anschluss ist ein Ausklang mit Würstchen und Getränken zum Selbstkostenpreis geplant. Ansonsten ist der gesamte Tag kostenfrei. Die Teilnahme ist ohne Anmeldung und nur für Maschinen ab 125 Kubikzentimeter Hubraum gedacht.

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