Schnadegang der Heimatvereine Merfeld, Lette und Welte am 22. September 

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Susanne Schmiemann (Heimatverein Merfeld, von links), Justin Maasmann (Merfeld), Agnes Göckener (Merfeld), Lucia Lewe (Heimatverein Welte), Andreas Brinkmann (Welte) sowie Gerold und Christel Wilken (Heimatverein Lette) vor der Oberen Mühle in Merfeld.

Merfeld/Welte/Lette. Der Schnadegang ist eine für Westfalen überlieferte Form, Grenzen abzugehen und dabei Natur und Kultur eines Landstrichs gemeinschaftlich zu erkunden. Vor drei Jahren führten die Heimatvereine Merfeld und Lette anlässlich der ersten Erwähnung der Wildpferde vor 700 Jahren einen solchen durch. Mit rund 100 Teilnehmern ein voller Erfolg. Grund genug am Sonntag, 22. September, erneut einen Schnadegang anzubieten.

Unter dem Motto „Mer-Le-Wel“ ist die Veranstaltung dieses Mal eine Kooperation zwischen den Heimatvereinen aus Merfeld, Lette und Welte. Bei dem zweiten Schnadegang steht die Grenze zwischen dem Dülmener Landrücken, der letzten Platte des Kernmünsterlandes mit besseren Böden auf der sowohl Bereiche von Lette wie auch von Welte liegen, sowie der Merfelder Niederung im Vordergrund. Gemeinsam geht es dann zum Haus Merfeld. „Es soll wieder eine lockere Veranstaltung werden, die mit allerlei Geschichten gespickt ist und gesellig bei Getränken und Würstchen ausklingen soll“, betont Justin Maasmann vom Heimat Verein Merfeld, der zusammen mit Rudolf Knoke den Schnadegang als Referent führt. 

Start ist um 13.45 Uhr mit Fahrrädern am Grillplatz Merfeld. Per Rad wird die Erzählstelle Enteborn und die Obere Mühle angesteuert. Anschließend steht der Gang „döe de Allei“ – durch die frühere Allee von der Oberen Mühle bis zum Haus Merfeld – an. Die Anlage wird danach gemeinsam begangen. Durch das Torhaus geht es am Herrenhaus vorbei zur Schlosskapelle bis zum „Witten Krüs“ (Weißen Kreuz). Dabei werden die Besucher mit Informationen zu den Gebäuden und einigen Besonderheiten und Geschichten versorgt. Die Rückroute führt durch das Wiesenkottenbrook, eines immer noch feuchten Niederungsareals, bevor dann auf einer traditionellen Siedelstelle in Grenzlage zwischen Lette und Merfeld Würstchen gegrillt und Getränke ausgeschenkt werden. Das Ende ist je nach Laune und Wetterlage offen.

 „Durch die Veranstaltung zeigen wir Kultur vor Ort. Eingeladen sind alle, die Spaß haben, die Örtlichkeiten ihres Lebensumfeldes noch näher kennenzulernen“, so Maasmann. 

Für die Verpflegung wird ein Kostenbeitrag von 7 Euro eingesammelt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 18. September bei Gerold Wilken für Lette unter Tel. (02546) 7206, bei Lucia Lewe für Welte unter (02546) 93921 sowie bei Susanne Schmiemann für Merfeld unter Tel. (02594) 948032 möglich.

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