Genaue Standortdaten

Rorup.net installiert weitere Notruf-Tafeln

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Beim Anschrauben der neuen Notruftafel auf einer Bank auf der Streuobstwiese unweit der Siedlung Rote Erde in Rorup: Von links Paul Mühlenbäumer (rorup.net), Günther Winkler (Notruftafel-Initiator), Bernhard Volmer und Joachim Pollok (beide rorup.net) sowie Markus Möllers (Leiter des Feuerwehr-Löschzugs Rorup).

Dülmen. Wer unterwegs ist und in die Lage gerät, einen Rettungswagen oder technische Hilfe von der Feuerwehr zu benötigen, kann sich im Dorf oder in der Stadt gut orientieren. Straße und Hausnummer sind schnell ermitteln und beim Anruf unter Telefon 112 weitergegeben. Was aber, wenn sich diese Situation in der Bauerschaft ereignet, wo man sich nicht auskennt? Hier helfen in Rorup nun weitere Notfalltafeln.

Am Freitag brachte rorup.net-Vorsitzender Bernhard Volmer auf einer der Ruhebänke auf der Streuobstwiese unweit der Siedlung Rote Erde eine neue Notruftafel an. Darauf zu lesen ist eine genaue Buchstaben-Zahlen-Kombination. „Man wählt den Notruf 112, nennt die Standortbezeichnung, die auf dem Schild vermerkt ist, und gibt alle weiteren wichtigen Infos. Und schon kann die Rettungsleitstelle gezielt die nötige Hilfe zu diesem Standort schicken“, erläuterte Günther Winkler, der bei der Stadt Dülmen als ehrenamtlicher Medizinprodukte- Beauftragter tätig ist und vor Jahren die Idee zu den Notruftafeln hatte.

„Die Installation der Notruftafeln war ursprünglich eine Folge der Veranstaltung ,Wildpark in Flammen’ vor mehreren Jahren anlässlich des Stadtjubiläums“, so Günther Winkler. Die Dülmener Hilfsorganisationen DRK, Feuerwehr, DLRG und THW taten sich zusammen, und es wurden im Wildpark an einer Reihe von Stellen solche Notruftafeln installiert. „Es sind schon eine Reihe Notrufe bei der Rettungsleitstelle eingegangen, bei denen die Anrufer die Standortangaben der Notruftafeln genannt haben“, so Winkler.

Im Bereich Rorup und Umgebung waren bislang schon an Bänken unweit des Reiterhofs Schulze Eliab und in der Nähe der Karthaus, an einer Bank mit Schutzhütte in Leuste und an einer Bank in Empte an der Kreuzung nahe der Hausnummer 22 Notruftafeln angebracht worden. Neue weitere Notruftafeln wurden nun am Ende der Schulstraße an einer Bank, in der Verlängerung der Straße Speckkamp, an Bänken auf dem Holsterbrink, an einer Bank an „Pastors Baum“, auf der Streuobstwiese Dülmener Straße/Hövel, an Bänken in Welte und auf der Aussichtsplattform Welter Bach installiert. Gesponsert hat sie Paul Mühlenbäumer von Repa Siebdruck.

„Es wäre schön, wenn auch anderswo weitere solcher Tafeln angebracht würden“, sagte rorup.net-Vorsitzender Bernhard Volmer, zumal auf den Tafeln auch per QR-Code eine Karte mit Defibrillator-Standorten geöffnet werden kann. 

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