200 Jugendfeuerwehrleute beim Pfingstzeltlager in Dülmen

Rettungstruppe aufgepasst!

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Feuerwehr Pfingstlager Dülmen 2019

Dülmen/Kreis Coesfeld. Stadtrallye durch Dülmen, Lagerfeuerromantik, ein Höhenfeuerwerk, der Kreisjugendfeuerwehrtag, Spiele ohne Grenzen mit Fußball, Völkerball und Legomodellbau anhand von gefunkter mündlicher Anweisungen, ein besinnlicher Impuls mit Pastor Ferdinand Hempelmann aus Buldern und viel Gemeinschaftserleben: Am Wochenende fand das zweijährliche Kreisjugendfeuerwehr-Pfingstzeltlager in Dülmen auf dem ehemaligen Sportplatz der früheren St.-Barbara-Kaserne statt – mit über 200 zehn- bis 18-jährigen Jugendlichen aus dem ganzen Kreis Coesfeld und über 30 Betreuerinnen und Betreuern.

Losgehen hätte es bereits am Freitagabend unter anderem mit einem ökumenischen Wortgottesdienst unter der Leitung von Ferdinand Hempelmann, seit einem Jahr Fachberater Seelsorge der Feuerwehr Dülmen. Weil aber Unwetter angekündigt war, fiel die Entscheidung, das Zeltlager erst am Samstagmorgen starten zu lassen. Und so kamen die gut 200 Jugendlichen am Samstagmorgen und bauten ab 8 Uhr ihre Gemeinschaftszelte auf dem frischgemähten Rasen auf. Als die Zelte standen, hieß Dülmens Erster Beigeordneter Christoph Noelke zusammen Hubert Sommer, dem Leiter der Feuerwehr Dülmen, und Roland Strotmann als einer dessen Stellvertreter die Jugendfeuerwehrleute in Dülmen willkommen, würdigte ihr Engagement und wünschte ein gelungenes Zeltlager. Am Sonntagnachmittag besuchte auch Coesfelds Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr das Lager und sprach ein Grußwort – eigentlich hatte er das Lager am Freitagabend eröffnen wollen.

Wann wurde die Dülmener Feuerwache gebaut, seit wann existiert das Bestattungshaus Wielens, wie heißt die Zeitung neben Radio Kiepenkerl? Diese und noch über ein Dutzend weitere Fragen, die die Dülmener Jugendfeuerwehr unter der Leitung von Detlef Mevenkamp und Andre Bültmann erarbeitet hatten, galt es für die Jugendfeuerwehrleute, bei ihrer Stadtrallye durch Dülmen durch genaues Hinsehen zu beantworten.

Beim Kreisjugendfeuerwehrtag am Sonntagvormittag wurden unter freiem Himmel gemeinsam Entscheidungen für die Zukunft der Kreisjugendfeuerwehr getroffen, etwa auch zur Verwendung von zugewiesenen Geldmitteln. Immerhin verzeichnen die elf Jugendfeuerwehren im Kreis Coesfeld seit zehn Jahren steigende Mitgliederzahlen, wie nicht nur Kreisjugendfeuerwehrwart Holger Möllmann und Kreisbrandmeister Christoph Nolte mit Freude sehen. „Wir waren mal 220 Jugendfeuerwehrleute – jetzt sind wir 250“, so Holger Möllmann. Dank der Tatsache, dass Jugendfeuerwehrleute seit kurzem ab dem 16. Lebensjahr auch Übungsabende bei der aktiven Feuerwehr mitmachen dürfen, habe die Jugendfeuerwehr weiter an Attraktivität gewonnen.

Gestärkt durch Nudeln mit Bolognese – das DRK Buldern sorgte bei dem Lager für die Verpflegung, der ABC-Zug Kreis Coesfeld für die Möglichkeit, warm zu duschen – starteten die Jugendfeuerwehrleute Sonntagmittag in die Spiele ohne Grenzen. Zuvor hatte Pastor Ferdinand Hempelmann anhand eines Fotos von einem Feuerwehreinsatz an alle appelliert, nicht nur im Feuerwehreinsatz, sondern auch sonst im Leben einander zugewandt und gemeinschaftlich zu agieren.

Die Ergebnisse der Stadtrallye und der Spiele ohne Grenzen wurden schließlich zusammengerechnet. Danach kam die Jugendfeuerwehr Lüdinghausen auf Platz 3, Senden auf Platz 2 und Nottuln auf Platz 1. Für sie gab es – ganz passend – Pokale in der Form von Hydranten.

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